
"Heated Rivalry" sorgt für Ansturm auf Verlag aus Thüringen
n-tv
Der Hype um die HBO-Serie "Heated Rivalry" löst einen Run auf die Buchvorlage aus. Das bringt einen kleinen Verlag aus Thüringen ordentlich ins Rotieren. Inzwischen arbeiten parallel mehrere Druckereien daran, für Nachschub zu sorgen.
Der Hype um die HBO-Serie "Heated Rivalry" löst einen Run auf die Buchvorlage aus. Das bringt einen kleinen Verlag aus Thüringen ordentlich ins Rotieren. Inzwischen arbeiten parallel mehrere Druckereien daran, für Nachschub zu sorgen.
Eine Geschichte über die Liebe zwischen zwei Eishockeyspielern hat einem kleinen Thüringer Buchverlag größere Bekanntheit beschert. "Es hat gleichermaßen Freude und Herausforderungen mit sich gebracht", fasst Jeanette Bauroth die Auswirkungen des Erfolgs der Streaming-Serie "Heated Rivalry" für ihren Verlag Second Chances zusammen.
Die Verlegerin freut sich, dass queere Liebe mehr Sichtbarkeit bekommt. "Es ist großartig, dass das Thema so eine Bühne bekommt", so Bauroth. Die Herausforderungen lägen dagegen auf der logistischen Seite: "Die Nachfrage nach dem Buch ist quasi über Nacht explodiert - und dann auch noch unmittelbar vor Weihnachten."
"Konstant für Nachschub zu sorgen, das ist Teil meines Alltags gerade." Derzeit lasse der Verlag in mehreren Druckereien parallel drucken. Welchen Umfang die aktuelle Auflage hat, sagt Bauroth nicht konkret, sie sei fünfstellig. Von den knapp 100 Titeln im Verlagsprogramm sei "Heated Rivalry" das aktuell erfolgreichste Buch, andere Titel seien mit Blick auf die Zahlen aber nicht allzu weit entfernt.
Die kanadische Streaming-Serie "Heated Rivalry" ist seit Kurzem bei HBO Max zu sehen. Der Streaminganbieter zeigt die sechs Folgen im Wochenrhythmus, etwa im Bundle mit RTL+ oder Prime Video. Darin geht es um die zwei fiktiven Eishockey-Stars Shane Hollander (Hudson Williams) und Ilya Rozanov (Connor Storrie), die in verschiedenen Mannschaften rivalisieren, privat aber eine geheime romantische Beziehung entwickeln. Die beiden Hauptdarsteller sind inzwischen Stars und waren sogar Fackelträger bei den Olympischen Winterspielen in Italien.

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