
Die Wunden der Schuld
n-tv
Ein iranisch-dänischer Mann wird mit aufgeschnittener Kehle auf einer kleinen Insel gefunden. Von seinen beiden Kindern fehlt jede Spur. Der Fall landet bei Liv Jensen, Privatdetektivin in Kopenhagen. Die Wurzeln des Falls reichen Jahrzehnte zurück und bis in den Iran. Oder hat Liv etwas übersehen?
Ein Leben als Privatdetektivin? Das klingt nach Spannung, Abenteuer, Ruhm - also alles in allem: sehr vielversprechend. Die Realität sieht aber anders aus, zumindest bei Liv Jensen. Die ehemalige Polizistin ist aus privaten Gründen nach Kopenhagen gezogen und verdingt sich dort als Privatschnüfflerin. Das funktioniert nur, weil sie zum einen eine günstige Kellerbleibe im Haus von Hannah Leon und deren Vater gefunden hat und zum anderen, weil ein sehr guter Bekannter in den Reihen der Polizei ihr immer wieder Arbeit zuschanzt und sich von ihr bei Mordermittlungen helfen lässt. Mit Erfolg.
Und so wundert es nicht, dass eben jener gute Bekannte wieder auf Liv zukommt, als auf der Insel Vorsoe die Leiche eines Mannes gefunden wird, die Kehle durchgeschnitten. Der Mann iranischer Abstammung hat auf der Insel mit seinen beiden Kindern gezeltet, von denen nun allerdings jede Spur fehlt. Hat der Mörder auch sie getötet? Oder hat er sie mitgenommen? War das Ganze eine aus dem Ruder gelaufene Entführung?

Nelly hat ein wunderbares Leben: Ihr Mann sorgt dafür, dass Frau und Kinder es gut haben. Nelly sorgt dafür, dass alles schön sauber ist. Eines Tages zerbricht das Idyll, Abgründe tun sich auf. Hält die Familie das durch? Amelie Fried spricht mit ntv.de über alte Rollenbilder, die nie wieder en vogue sein sollten.












