Die Honorare bei Apotheken sind seit 13 Jahren auf demselben Niveau, doch die Kosten steigen. Jetzt machen die Apotheker auf den Missstand aufmerksam. "Wir möchten zeigen, wie es aussieht, wenn wir nicht da sind", sagen sie - und protestieren mit Schließungen.
Der Krieg in Nahost lässt die Ölpreise kräftig steigen. Ein Ende der Krise ist erst mal nicht in Sicht. United Airlines rechnet in den nächsten Monaten sogar mit noch höheren Preisen für Kerosin und reduziert das Flugangebot über den Sommer.
Der Krieg in Nahost lässt die Ölpreise kräftig steigen. Ein Ende der Krise ist erst mal nicht in Sicht. United Airlines rechnet in den nächsten Monaten sogar mit noch höheren Preisen für Kerosin und reduziert das Flugangebot über den Sommer.
Weil Öltanker derzeit nicht durch die Straße von Hormus kommen, wird in Teilen Asiens das Rohöl deutlich teurer. Der Krieg im Iran zieht so eine Reihe von wirtschaftlichen Folgen nach sich, die am Ende nicht nur Taiwans Chip-Fabriken treffen, sondern auch deutsche Unternehmen.
An den großen Bahnhöfen staut sich mitunter der Bahnverkehr, und die Folgen sind im kompletten Netz zu spüren. Das Verkehrsministerium hat sich mit dem Konzern auf eine Reihe konkreter Schritte verständigt, die Abhilfe schaffen sollen.
Wegen des Iran-Kriegs wird Benzin teurer, auch die Düngemittelpreise schießen durch die Decke. In der Golfregion befinden sich einige der größten Düngerfabriken. Das ist fatal für die Landwirte: Zur Aussaat im Frühling können sie kaum auf Dünger verzichten.
Insbesondere Kraftstoffe verteuern sich seit dem Ausbruch des Iran-Kriegs stetig. Die Bundesregierung prüft bereits Entlastungsmaßnahmen. Die Wirtschaftsorganisation OECD warnt allerdings vor den falschen Schritten.
Der Ölpreisanstieg macht Anleger nervös. Laut Analysten müssen Händler jetzt ein höheres Risiko einer anhaltenden Unterbrechung der Ölversorgung aus dem Persischen Golf einkalkulieren. Unterdessen schwinden die Zinshoffnungen.
Kleinere Unternehmen bekommen keinen Industriestrompreis. Sie haben anders als Autofahrer keine Lobby und auch keinen Draht ins Wirtschaftsministerium. Ihr finanzieller Puffer? Gering. Ihre Margen? Auch. Es bleiben zwei Möglichkeiten, um den Iran-Schock zu bewältigen, sagt ein Energieversorger.
Der Krieg in Nahost treibt die Energiekosten und die Folgen könnten rund um den Globus zu spüren sein. Die WHO erwartet ohnehin einen geringeren Welthandel als zuletzt. Und der könnte bei einer längeren Auseinandersetzung zusätzlich betroffen sein.
Durch den Iran-Konflikt und die Sperrung der Straße von Hormus für die meisten Schiffe steigen die Ölpreise massiv und lösen starken Inflationsdruck aus. Die Europäische Zentralbank ändert den Leitzins jedoch nicht.