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Beruhigung an der Wall Street geht weiter

Beruhigung an der Wall Street geht weiter

n-tv
Wednesday, March 29, 2023 09:12:08 PM UTC

An den US-Börsen wächst die Zuversicht, dass das Schlimmste beim Thema Bankenturbulenzen überstanden ist. Erfreut nehmen Anleger zudem die Signale der Chiphersteller zur Kenntnis. Doch Analysten bleiben auf der Hut - die jüngsten Stimmungsumschwünge kamen allesamt plötzlich.

Mit Aufschlägen hat die Wall Street den Handelstag beendet. Marktteilnehmer verwiesen auf den Rückgang des Volatilitätsindex VIX, der unter die langfristige Durchschnittsmarke von 20 gefallen ist. Dies wird als Zeichen einer Entspannung gewertet. Mit dem Höhepunkt der Banken-Krise hatte der Wert noch über 30 gelegen. Der Volatilitätsindex gilt als "Angstbarometer". Der Dow-Jones-Index schloss 1,0 Prozent höher bei 32.718 Punkten. Für den S&P-500 ging es um 1,4 Prozent nach oben. Der Nasdaq-Composite notierte 1,8 Prozent höher.

"Diese Normalisierung ist oft ein Hinweis darauf, dass Anleger davon ausgehen, dass das Schlimmste der Krise überwunden ist", sagte Tom Lee, Head of Research bei Fundstrat. Jeder Tag, der vergeht, bestärkt die Überzeugung, dass ein Schlussstrich unter die systemischen Bankensorgen gezogen wurde, hieß es von der ING. "Wir müssen so vorsichtig wie möglich sein, denn die Stimmungsumschwünge an den Märkten in den vergangenen Wochen waren plötzlich und heftig", merkten die Analysten allerdings an.

Der Dollar stieg nach den zuletzt gesehenen Abgaben, vor allem gegen den Yen. Für den Dollar-Index ging es um 0,2 Prozent aufwärts. Die Bank of Japan dürfte kaum ihre taubenhafte Kontrolle der Renditekurve aufgeben, hieß es. Gegen den Euro konnte der Greenback dagegen keinen Boden gutmachen. Trotz der jüngsten Beruhigung bleibt der Markt gegenüber den USA offensichtlich etwas skeptischer als gegenüber der Eurozone. Die Fed sei etwas vorsichtiger geworden, wohingegen die EZB nahezu unbeeinflusst von den Geschehnissen ihren Zinszyklus durchziehe und sich weiterhin restriktiv anhöre. Insofern schienen Euro-Niveaus von über 1,08 Dollar gerechtfertigt. Aktuell liegt der Euro wenig verändert zum Vortag bei 1,0840 Dollar.

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