
Bernsteins Tochter begeistert von Coopers Einsatz
n-tv
Im neuen Film von Bradley Cooper spielt dieser den legendären Komponisten und Dirigenten Leonard Bernstein. Dessen Tochter zeigt sich nun bei der Weltpremiere in Venedig begeistert von dem Film.
Die Tochter des Komponisten und Dirigenten Leonard Bernstein, Jamie Bernstein, hat sich begeistert von der filmischen Verkörperung ihres Vaters durch den Hollywoodstar Bradley Cooper gezeigt. "Wir hätten nie gedacht, dass Bradley so große Anstrengungen unternehmen würde, um der Figur eine authentische Gestalt zu geben", sagte die 70-Jährige bei der Weltpremiere des Streifens bei den Filmfestspielen in Venedig. Denn in Wirklichkeit gehe es in der Leonard-Bernstein-Biografie "Maestro" "um eine Liebesgeschichte, die unserer Eltern". Bernsteins Frau Felicia Montealegre (1922-1978) wird von Carey Mulligan gespielt.
Cooper selbst, der bei "Maestro" auch Regie führte, blieb dem Festival in der italienischen Lagunenstadt wegen des anhaltenden Schauspieler-Streiks in Hollywood fern. Er gilt als einer der Top-Anwärter auf einen Preis bei dem prestigeträchtigen Festival in Venedig.
In den USA war zuvor eine Debatte darüber entbrannt, ob Cooper mit seiner Entscheidung, in der Rolle Bernsteins eine Nasenprothese zu tragen, "Jewfacing" betreibe und damit antijüdische Stereotype bediene. Bernsteins Familie stellte sich jedoch hinter den Schauspieler. Sie seien sich sicher, dass ihr Vater wie sie damit einverstanden gewesen wäre, erklärten die Kinder des verstorbenen Komponisten, Jamie, Alexander und Nina Bernstein, Mitte August.

Judith Hoersch ist Schauspielerin. Mit "Niemands Töchter" ist ihr ein Hit gelungen. Und das, obwohl sie zwischen Bayern und Berlin pendelt, eine kleine Tochter hat und sehr viel arbeitet. Hoersch spielt die Hebamme "Lena Lorenz" in einer erfolgreichen Serie, in der es ums Kinderkriegen und -haben geht. Genau wie in ihrem ersten Roman.












