
Aktion gegen Gewalt an Frauen am Valentinstag in Brandenburg
n-tv
Statt Herzchen und Blumen: Am Valentinstag protestieren Menschen in mehreren Städten Brandenburgs tanzend gegen Gewalt an Frauen. Justizminister Grimm will den Schutz verbessern.
Statt Herzchen und Blumen: Am Valentinstag protestieren Menschen in mehreren Städten Brandenburgs tanzend gegen Gewalt an Frauen. Justizminister Grimm will den Schutz verbessern.
Potsdam/Oranienburg (dpa/bb) - Valentinstag ohne Herzchen-Kitsch: Als Zeichen gegen Gewalt an Frauen haben sich mehrere Städte in Brandenburg an der weltweiten Aktion "One Billion Rising" beteiligt. Justizminister Benjamin Grimm (SPD) warb für die Pläne, dass Familiengerichte Gewalttäter bei Hochrisikofällen zum Tragen von elektronischen Fußfesseln verpflichten können.
"Dann soll es diese Fußfessel geben und auch ein Warngerät für das Opfer", sagte Grimm in der RBB-Sendung Brandenburg Aktuell. Damit könne sich das Opfer in Sicherheit bringen. In Spanien werde dies erfolgreich angewandt. Der Bundestag berät Ende Februar über den Gesetzentwurf.
Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel (parteilos) machte bei einer Tanzdemo am Brandenburger Tor mit. "Eine Milliarde Frauen weltweit sind mindestens einmal in ihrem Leben von Gewalt betroffen. Das müssen wir noch viel stärker ans Licht bringen", sagte Aubel. Ein Teil ihrer Rede wurde bei Instagram veröffentlicht. Mit Blick auf das diesjährige Motto "Ni una menos" (nicht eine weniger) sagte sie: "Wir lassen keine Frau zurück, jede Frau zählt."
Auch in Cottbus und anderen Städten wie Rathenow, Angermünde und Königs Wusterhausen waren Aktionen geplant. Die Stadt Oranienburg folgt mit einer Tanzaktion am Montag auf dem Schlossplatz.













