
Bayern führt ab 1. Mai landesweit Behördennummer 115 ein
n-tv
2009 startete in einigen Kommunen und Bundesländern ein Pilotprojekt mit einer einheitlichen Behördennummer. Ein echter Service-Erfolg. 15 Jahre später macht nun auch Bayern landesweit mit.
2009 startete in einigen Kommunen und Bundesländern ein Pilotprojekt mit einer einheitlichen Behördennummer. Ein echter Service-Erfolg. 15 Jahre später macht nun auch Bayern landesweit mit.
München (dpa/lby) - 15 Jahren nach dem Start des Regelbetriebes ist die bundesweite Behördennummer 115 ab 1. Mai auch in Bayern landesweit verfügbar. Der Freistaat trete dem bundesweiten 115-Verbund bei, teilte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) nach einer Sitzung des Ministerrates in München mit.
Ziel sei es, den telefonischen Zugang der Bürgerinnen und Bürger zur Verwaltung zu verbessern. Damit stehe künftig eine bayernweite telefonische Anlaufstelle zur Verfügung, die Bürgerinnen und Bürger bei Fragen zu Verwaltungsleistungen schnell und unkompliziert unterstütze.
Ähnlich wie die bekannten Notrufnummern 110 und 112 steht die 115 als leicht merkbare einheitliche Telefonnummer für Anliegen rund um staatliche und kommunale Verwaltungsleistungen zur Verfügung. Bürgerinnen und Bürger erreichen den Service montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr. In einigen bayerischen Kommunen, etwa in der Landeshauptstadt München, war das Angebot bereits zuvor verfügbar.
Mit der Anbindung an die 115 baue Bayern den telefonischen Bürgerservice weiter aus und setze zugleich bundesweite Vorgaben zum Zugang zu Verwaltungsleistungen nach dem Onlinezugangsgesetz um. Die bestehende Servicenummer der Staatsregierung, "Bayern direkt" unter 089/122220, und kommunale Services bleiben den Angaben zufolge weiterhin als eigenständige Angebote erreichbar. Sie ergänzten sich und sorgten gemeinsam für einen niederschwelligen und bürgerfreundlichen Zugang zur Verwaltung.













