
Warum die Humboldt-Uni vor Aktivisten einknickt
n-tv
An der Berliner Humboldt-Universität wird der Vortrag einer Biologin abgesagt, aus Sorge um die Sicherheit. Zuvor hatten Aktivisten zu Protesten aufgerufen. In dieser Folge des ntv-Podcasts "Ditt & Datt & Dittrich" sprechen Verena und Ronny über Cancel Culture an wissenschaftlichen Instituten.
Seit Tagen dominieren die Hashtags #HumboldtUni und #MariehatRecht die Twitter-Trends. Anlässlich der "Langen Nacht der Wissenschaften" wollte die Biologin Marie Luise Vollbrecht, Doktorandin an der HU, einen Vortrag darüber halten, dass es in der Biologie nur zwei Geschlechter gibt. Darin wollte sie auch veranschaulichen, dass das biologische Geschlecht ("Sex") nicht das Gleiche wie das soziale Geschlecht ("Gender") ist.
Was nichts anderes als Evolutionsbiologie, ergo Wissenschaft, ist, wird von "radikalen Aktivisten" als "transfeindlich" und "menschenverachtend" tituliert. Sie rufen zum Protest gegen die Biologin und ihren Vortrag auf. Um die Sicherheit zu gewährleisten, ist die Universität vor den Aktivisten eingeknickt, die, wie Vollbrecht selbst sagt, "kein Verständnis von Biologie haben".
Inzwischen hat sich auch die Bundesbildungs- und Wissenschaftsministerin Bettina Stark-Watzinger zu dem Eklat an der Humboldt-Universität geäußert. So sagte die Politikerin: "Es darf nicht in der Hand von Aktivisten liegen, welche Positionen gehört werden dürfen und welche nicht." Und weiter: "Wissenschaft lebt von Freiheit und Debatte. Das müssen alle aushalten".

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