
Warum die ewige Wut auf Schiris langsam nur noch nervt
n-tv
Jede Woche die immergleichen Szenen: Spieler, Trainer und Fans, die ihre Wut gegenüber den Schiedsrichtern öffentlich zeigen. Doch bei allem Verständnis für die berechtigten Emotionen nach Fehlentscheidungen sind immer mehr Fans auch von dieser scheinbar nie endenden Aufgeregtheit genervt.
Jede Woche die immergleichen Szenen: Spieler, Trainer und Fans, die ihre Wut gegenüber den Schiedsrichtern öffentlich zeigen. Doch bei allem Verständnis für die berechtigten Emotionen nach Fehlentscheidungen sind immer mehr Fans auch von dieser scheinbar nie endenden Aufgeregtheit genervt.
Die Aktion war irre wie spektakulär zugleich - und dann auch noch von langer Hand geplant. Als beim Sonntagsspiel zwischen Preußen Münster und Hertha BSC Schiedsrichter Felix Bickel nach einer strittigen Situation auf dem Platz vom VAR an die Seitenlinie gebeten wurde, blickte er nur auf einen schwarzen Bildschirm. Preußen-Fans waren zuvor über den Zaun gesprungen und hatten ganz offensichtlich die Stromzufuhr des Fernsehapparats unterbrochen. Eine gezielte Aktion der heimischen Anhänger, die nur auf diesen Moment gewartet zu haben schienen. Denn direkt danach hielten Fans in der Kurve ein Banner hoch, auf dem stand: "Dem VAR den Stecker ziehen".
Gefühlt hat es noch nie so viel Aufregung um die Schiedsrichter und den sogenannten "Kölner Keller" gegeben wie in den letzten Wochen und Monaten. Es vergeht kein Spieltag, an dem die Unparteiischen nicht im Fokus stehen. Mittlerweile ist die DFB Schiri GmbH sogar dazu übergegangen, im Nachgang "Fehlentscheidungen", wie beispielsweise das Handspiel des Dortmunders Yan Couto im Strafraum bei der Partie des BVB in Köln, zuzugeben und als solche zu benennen.
Das ist aller Ehren wert - auch wenn es natürlich an dem Grundfakt, dass da jemand mit seinem Fehler ein Spiel möglicherweise maßgeblich beeinflusst hat, ändert. Doch diese neue Offenheit trägt sicherlich dazu bei, dass ein wenig der häufig kritisierten fehlenden Nähe und gefühlten Arroganz entgegengewirkt wird. Was sich dadurch allerdings ganz sicherlich nicht ändert: die Wut der Fans und Offiziellen!
Doch mittlerweile hat man bei allem Verständnis für die Aufregung rund um die Fehlentscheidungen das Gefühl, dass eine wachsende Zahl der Anhänger zunehmend genervt ist - ob des ständigen Boheis und Lamentierens. Denn eine Sache sollte inzwischen jedem Fußballbegeisterten klar sein: Ob es den VAR nun gibt oder nicht - es wird sich nichts Wesentliches an der Qualität der Schiedsrichter-Entscheidungen ändern. Denn so sehr man auch hoffte, dass durch den Videoschiedsrichter mehr Gerechtigkeit im Fußball Einzug halten würde, so deutlich muss man nach knapp neun Jahren sagen: Die Probleme haben sich nur verschoben!

Aktuell scheint es kaum vorstellbar, dass Iran trotz der sportlichen Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 teilnimmt. Das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko beginnt in weniger als 100 Tagen. FIFA-Präsident Gianni Infantino aber beschwichtigt nach einem Treffen mit US-Präsident Trump.

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada wirft längst ihre Schatten voraus. Besonders die breitbeinige Politik der US-Regierung um Präsident Donald Trump. Diese übt auch Einfluss auf den Sport aus. Das zeigt sich jetzt bei einem Vorfall vor einem Spiel in der nordamerikanischen Champions League.











