
Deutsche Langläuferin liegt auf Medaillenkurs - dann erleidet sie Schwächeanfall
n-tv
Endlich die erste Medaille bei Olympischen Spielen oder Paralympics? Kathrin Marchand ist ihr ganz nah, doch dann erleidet die 35-Jährige einen Schwächeanfall und muss ihr Langlauf-Rennen aufgeben. Auch für die anderen Deutschen läuft es nicht nach Wunsch.
Endlich die erste Medaille bei Olympischen Spielen oder Paralympics? Kathrin Marchand ist ihr ganz nah, doch dann erleidet die 35-Jährige einen Schwächeanfall und muss ihr Langlauf-Rennen aufgeben. Auch für die anderen Deutschen läuft es nicht nach Wunsch.
Kathrin Marchand haute alles rein, die ersehnte Medaille war zum Greifen nah, doch dann spielte der Körper nicht mehr mit. Das Drama um die Skilangläuferin war bei den Paralympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo der tragische Höhepunkt eines gebrauchten deutschen Tages.
Die 35-Jährige lag in der stehenden Klasse zur Hälfte des Mitteldistanzrennens über zehn Kilometer klar auf Bronzekurs, nach fünf Kilometern hatte die Kölnerin bereits 23,3 Sekunden Vorsprung auf Rang vier. Doch dann erlitt Marchand, die als Ruderin zweimal an den Olympischen und einmal an den Paralympischen Sommerspielen teilnahm, einen Schwächeanfall, musste sich an den Streckenrand setzen und ihren Traum von einer Medaille aufgeben. Sie gab später Entwarnung: "Mir geht es okay", schrieb sie bei Instagram: "Das vorletzte Licht ist kurz ausgegangen. Die Bedingungen sind tief und schwierig, da wollte meine linke Seite nicht mehr mitmachen."
Sie ärgerte sich sehr: "Ich habe noch nie ein Rennen aufgegeben, das ärgert mich natürlich super, weil gerade diese Medaille wäre eigentlich auf jeden Fall drin gewesen." Doch die Bedingungen seien eine "Katastrophe" gewesen, sie verstehe nicht, warum nicht gesalzen wurde. Bei Temperaturen über zehn Grad und zeitweise Sonnenschein war die Strecke sehr tief. Die Anstrengung habe Spuren hinterlassen: "Ich hab fast nichts mehr gesehen und meine linke Seite auch nicht mehr richtig gemerkt", betonte Marchand. Dementsprechend sei der Rennabbruch trotz Medaillenchance unausweichlich gewesen. "Es war eigentlich keine Entscheidung, die ich getroffen habe, sondern es ging halt einfach nicht mehr", sagte die Leverkusenerin mit einigen Stunden Abstand.
Vor fünf Jahren hatte Marchand einen Schlaganfall erlitten, seitdem ist ihre linke Körperhälfte eingeschränkt. Mit ihrer Teilnahme in Norditalien schrieb sie Geschichte und startete als erste Athletin auch noch bei Paralympischen Winterspielen. Bei den Sommer-Paralympics 2024 hatten bei ihrem vierten Platz im Mixed-Vierer im Rudern lediglich sechs Hundertstel zu Edelmetall gefehlt, am Dienstag im Sprint waren es 1,9 Sekunden.

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