
US-Regierung verweigert Fußballern Einreise zu Spiel bei Reus-Klub
n-tv
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada wirft längst ihre Schatten voraus. Besonders die breitbeinige Politik der US-Regierung um Präsident Donald Trump. Diese übt auch Einfluss auf den Sport aus. Das zeigt sich jetzt bei einem Vorfall vor einem Spiel in der nordamerikanischen Champions League.
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada wirft längst ihre Schatten voraus. Besonders die breitbeinige Politik der US-Regierung um Präsident Donald Trump. Diese übt auch Einfluss auf den Sport aus. Das zeigt sich jetzt bei einem Vorfall vor einem Spiel in der nordamerikanischen Champions League.
Zehn Fußballer des jamaikanischen Vizemeisters Mount Pleasant haben vor dem Auswärtsspiel bei Los Angeles Galaxy, dem Klub des ehemaligen BVB-Stars Marco Reus, am Mittwoch kein Visum für die USA erhalten. Das Team reiste daher am Sonntag mit einem nur 18-köpfigen Kader zu der Begegnung im CONCACAF Champions Cup nach Kalifornien, fünf Spieler stammten aus der eigenen Jugend. Der Champions Cup ist vergleichbar mit der UEFA Champions League.
Sieben Spieler des Kaders sind haitianische Staatsbürger. Auch jamaikanische Spieler hätten kein Visum für die Reise an die Westküste der USA erhalten, berichtet "The Athletic" mit Bezug auf anonyme Quellen. Bei den meisten Fällen handele es sich dabei nicht um ein verweigertes Visum, sondern vielmehr um verspätete Visa-Interviews. Die Spieler hätten ihre Termine erst nach dem für Mittwoch angesetzten Spiel erhalten.
Der Vorfall erneuerte die anhaltenden Bedenken rund um die Visavergabe im Vorfeld der WM im Sommer. WM-Teilnehmer Haiti zählt zu den 18 Ländern, deren Staatsbürger einem generellen Einreiseverbot in die USA unterliegen. Darunter befinden sich mit Haiti, Iran, dem Senegal und der Elfenbeinküste auch vier für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko qualifizierte Nationen.
Zwar sind WM-Teilnehmer offiziell ausgenommen, doch die Aufhebung des Einreiseverbots beschränkt sich auf den engsten Kreis der Athleten. Für Fans gilt diese Ausnahmeregelung nicht. Die Regeln für den Champions Cup waren aber bislang unklar.

Aktuell scheint es kaum vorstellbar, dass Iran trotz der sportlichen Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 teilnimmt. Das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko beginnt in weniger als 100 Tagen. FIFA-Präsident Gianni Infantino aber beschwichtigt nach einem Treffen mit US-Präsident Trump.

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada wirft längst ihre Schatten voraus. Besonders die breitbeinige Politik der US-Regierung um Präsident Donald Trump. Diese übt auch Einfluss auf den Sport aus. Das zeigt sich jetzt bei einem Vorfall vor einem Spiel in der nordamerikanischen Champions League.











