
Fußball-Zwerg fegt als "gelber Tornado" über Sporting hinweg
n-tv
Manchester City, Atlético Madrid, Inter Mailand - und nun Sporting Lissabon: Fußball-Zwerg Bodö/Glimt verzwergt die Großen. In der Champions League gelingt dem Team aus Norwegen der nächste Coup. Womöglich muss sich als Nächstes ein deutscher Klub in Acht nehmen.
Manchester City, Atlético Madrid, Inter Mailand - und nun Sporting Lissabon: Fußball-Zwerg Bodö/Glimt verzwergt die Großen. In der Champions League gelingt dem Team aus Norwegen der nächste Coup. Womöglich muss sich als Nächstes ein deutscher Klub in Acht nehmen.
FK Bodö/Glimt ist so etwas wie das Horrorlos in dieser Champions-League-Saison. Das bewies der norwegische Klub nun auch im Achtelfinale gegen Sporting Lissabon. "Sporting wurde von einem gelben Tornado getroffen", sagte Ex-Profi Carl-Erik Torp als Experte beim norwegischen Sender NRK. Mit 3:0 (2:0) fegte Bodö/Glimt im Hinspiel über den portugiesischen Klub hinweg und verschaffte sich damit beste Aussichten fürs Rückspiel in Lissabon (Dienstag, 18:45 Uhr/im ntv.de-Liveticker).
"Das ist nicht so gelaufen, wie wir es uns gewünscht haben. Wir waren weit davon entfernt, wo wir sein wollten. Wir übernehmen die Verantwortung für das Ergebnis", sagte Sporting-Trainer Rui Borges und bekannte: "Nein, es ist noch nicht entschieden, aber es wird schwierig." Sein Team war vom Underdog teilweise überrannt worden.
"Sporting hat brandgefährliche Offensivspieler, aber sie wurden zu Leichtgewichten", sagte Norwegens Nationaltrainer Stale Solbakken dem NRK. Der Coach schaute sich das Duell live im Stadion an, kritisierte vor allem die Abwehr der Portugiesen: "Sie hatten zwei Spieler, die ihre Defensivarbeit nicht auf höchstem Niveau erledigten. Das war fast schon Sabotage." Er konstatierte: "Nach den ersten zehn Minuten gab es einen großen Unterschied zwischen den Mannschaften. Größer als er sein sollte."
Folgerichtig lag Bodö/Glimt schon zur Halbzeit mit 2:0 in Führung. Sondre Fet war von Georgios Vagiannidis im Strafraum zu Fall gebracht worden, der leichte Kontakt reichte dem Schiedsrichter für einen Elfmeter, den Fet selbst verwandelte (32.). Noch vor der Pause legte Ole Blomberg nach (45.+1). Einen Pass von Jens Petter Hauge fälschte Joao Simoes in den Lauf von Blomberg ab, der traf ins lange Eck. In der 71. Minute vollendete Kasper Högh nach erneuter Hauge-Vorlage schließlich zum 3:0.

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