
FC Bayern droht Vertragspoker mit Defensivallrounder Laimer
n-tv
Konrad Laimer ist ein unscheinbarer Held beim FC Bayern. Er kam als Mittelfeldspieler zum deutschen Rekordmeister und wurde einer der besten Rechtsverteidiger der Liga. Dafür will Österreichs Fußballer des Jahres mehr Geld - trifft aber auf ein altes Grundproblem.
Konrad Laimer ist ein unscheinbarer Held beim FC Bayern. Er kam als Mittelfeldspieler zum deutschen Rekordmeister und wurde einer der besten Rechtsverteidiger der Liga. Dafür will Österreichs Fußballer des Jahres mehr Geld - trifft aber auf ein altes Grundproblem.
In den Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung sind der FC Bayern München und Österreichs Fußball-Nationalspieler Konrad Laimer bislang nicht vorangekommen. Die Vorstellungen des deutschen Rekordmeisters und des Defensivallrounders liegen zu weit auseinander. "Wir würden gerne mit Konni verlängern. Gespräche gab es, momentan ruht es und das ist auch nicht schlimm", sagte Sportvorstand Max Eberl vor dem Achtelfinal-Hinspiel am Abend (21 Uhr/Prime Video und im Liveticker bei ntv.de) in der Champions League bei Atalanta Bergamo.
Es gebe keinen "Groll" und auch nichts "Böses", sagte Eberl. "Man hat Vorstellungen, wir haben Vorstellungen, die müssen zusammenpassen in irgendeiner Art und Weise. Momentan nicht, aber ist auch nicht schlimm." Mit Blick auf die Kaderkosten beim Rekordmeister soll die Gehaltsverbesserung nach Bayern-Wünschen nicht zu stark ausfallen.
Laimer, der besonders für seine Vielseitigkeit geschätzt wird, spielt seit Sommer 2023 für den FC Bayern. Sein Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2027. Am Ende der Vertragslaufzeit wäre der Österreicher 30 Jahre alt. Im Raum steht Medienberichten zufolge eine Spielerforderung von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr. Dem FC Bayern ist das wohl zu viel, aktuell liegt der Österreicher bei rund zehn Millionen Euro laut Berichten. Etwas brisant: Laimer ist bei der gleichen Berateragentur wie Leon Goretzka, Serge Gnabry und Jonas Urbig, die damit einen guten Überblick über die Gehaltsstruktur des FC Bayern hat.
Die Münchner hatten zuletzt signalisiert, in Verhandlungen stärker Grenzen setzen zu wollen, da die Kaderkosten in den vergangenen Jahren explodiert waren. Der Vertragspoker mit dem Franzosen Dayot Upamecano hatte sich lange gezogen. Zwischenzeitlich hatten die Münchner das Angebot zurückgezogen, letztlich fanden die Verhandlungspartner trotzdem zueinander. Bei Leroy Sané sagte Eberl im vergangenen Sommer dann sogar "Nein". Ob es bei Laimer ähnlich laufen könnte?

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