
Nahostkrieg wirbelt WM-Vorbereitung der Topfavoriten durcheinander
n-tv
Die Luftangriffe auf Iran und die Gegenangriffe des Regimes stellen auch den Sport in der Golf-Region vor große Aufgaben. Nun muss wohl ein für Ende des Monats geplantes Spiel zweier großer Favoriten auf den WM-Titel verschoben werden - doch nicht nur das.
Die Luftangriffe auf Iran und die Gegenangriffe des Regimes stellen auch den Sport in der Golf-Region vor große Aufgaben. Nun muss wohl ein für Ende des Monats geplantes Spiel zweier großer Favoriten auf den WM-Titel verschoben werden - doch nicht nur das.
Der Krieg im Iran nimmt erneut Einfluss auf die kommende Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada. Das Spiel zwischen Spanien und Argentinien in Katars Hauptstadt Doha Ende März muss aller Voraussicht nach verlegt werden. Das sagte Rafael Louzan, der Präsident des spanischen Fußballverbands, im spanischen Radio.
Das Finalissima, das Spiel zwischen dem Europameister und dem Sieger der südamerikanischen Copa América, ist für den 27. März im Lusail-Stadion, dem Finalort der WM 2022, angesetzt. "Es wird sehr, sehr schwierig", sagte Louzan über den angesetzten Termin, der den Höhepunkt der Vor-WM-Phase darstellt.
"Vor vier Tagen haben zwei Charterflüge, die wir für dieses Spiel gebucht hatten, storniert. Wir erwarten, dass innerhalb von 48 Stunden eine Entscheidung getroffen wird. Es ist wahrscheinlich, dass das Spiel nach Europa verlegt werden wird. Dort sind ohnehin die meisten Spieler unter Vertrag", sagte Louzan.
Das Finalissima ist Teil gleich einer ganzen Serie an Spielen in Doha. Diese wurden zwischen der UEFA und dem südamerikanischen Verband CONMEBOL und einer dazwischengeschalteten Agentur vereinbart. Andere Partien sind unter anderem Ägypten gegen Spanien, Saudi-Arabien gegen Serbien und Argentinien gegen Katar. "Eine Menge steht auf dem Spiel", sagte Louzan. In Katar sind seit Beginn des Kriegs im Iran alle Spiele der nationalen Liga ausgesetzt. Das Emirat war Ziel der iranischen Gegenangriffe.

Aktuell scheint es kaum vorstellbar, dass Iran trotz der sportlichen Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 teilnimmt. Das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko beginnt in weniger als 100 Tagen. FIFA-Präsident Gianni Infantino aber beschwichtigt nach einem Treffen mit US-Präsident Trump.

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada wirft längst ihre Schatten voraus. Besonders die breitbeinige Politik der US-Regierung um Präsident Donald Trump. Diese übt auch Einfluss auf den Sport aus. Das zeigt sich jetzt bei einem Vorfall vor einem Spiel in der nordamerikanischen Champions League.











