
Wagner-Chef fordert 10.000 Tonnen Munition pro Monat für Kampf in Bachmut
Die Welt
In Bachmut hat sich eine „Todeszone“ zwischen dem ukrainisch kontrollierten Westen und dem von Russland eroberten Osten gebildet. Nach Angaben von Wagner-Chef Prigoschin benötigt die Söldnertruppe für den Kampf 10.000 Tonnen Munition im Monat. Mehr im Liveticker.
Die russische Söldnertruppe Wagner braucht nach Angaben ihres Chefs Jewgeni Prigoschin pro Monat 10.000 Tonnen Munition für den Kampf um die Stadt Bachmut im Osten der Ukraine. Prigoschin forderte in einem Video mit Nachdruck die Lieferung von Artilleriegeschossen und Patronen. Das Video (bei Telegram) zeigt ihn angeblich auf dem Dach eines Hauses der weitgehend zerstörten Stadt – etwa 1,2 Kilometer vom Verwaltungszentrum entfernt, das von ukrainischen Truppen gehalten wird. Prigoschin verkündete: „Wir werden siegen.“
In dem Video waren viele zerstörte Häuser und Straßenzüge zu sehen – vergleichsweise seltene Aufnahmen aus der Stadt, die einmal 70.000 Einwohner hatte. Heute leben dort nur noch wenige Tausend. Der Wagner-Chef versicherte, niemand in Moskau müsse Bedenken haben, dass er politische Ambitionen hege. Deshalb sollten ihm auch ohne Vorbehalte die geforderten Mengen Munition geliefert werden. Russlands Milliardäre seien zu diesen Ausgaben auch bereit. Er bezifferte die monatlichen Kosten auf eine halbe Milliarde US-Dollar (etwa 470 Millionen Euro).

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