Rakete schlägt im Westen der Ukraine ein – Russland spricht von Oreschnik-Einsatz
Die Welt
Bei neuen russischen Drohnen- und Raketenangriffen werden in Kiew laut der Ukraine mindestens vier Menschen getötet. Russland hat nach eigenen Angaben erneut die gefürchtete Mittelstrecken-Rakete Oreschnik eingesetzt. Mehr im Liveticker.
Bei neuen russischen Angriffen werden in Kiew laut der Ukraine mindestens vier Menschen getötet. Russland setzt zudem nach eigenen Angaben erneut die Mittelstreckenrakete Oreschnik ein. Mehr im Liveticker. Russland überzieht die Ukraine in der Nacht mit schweren Angriffen, in der Hauptstadt Kiew sterben drei Menschen. Nahe der Grenze zu Polen schlägt eine ballistische Rakete ein, laut Moskau handelte es sich um die neue Mittelstreckenrakete Oreschnik. Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die internationale Sicherheitspolitik im Liveticker: Nach einem ukrainischen Angriff in der russischen Grenzregion Belgorod sind russischen Angaben zufolge bei hunderttausenden Menschen Strom und Heizung ausgefallen. Als Ergebnis des „nächtlichen Angriffs des Feindes auf die Versorgungsinfrastruktur“ der Region Belgorod seien am Donnerstagmorgen um 6 Uhr 556.000 Menschen in sechs Gemeinden ohne Strom, erklärte Regionalgouverneur Wjatscheslaw Gladkow am Freitag. Fast ebenso viele Menschen seien zudem bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ohne Heizung. Nach Angaben aus Moskau hat Russland bei dem Angriff auf die Westukraine die neue Mittelstreckenrakete Oreschnik eingesetzt. Das teilte das russische Verteidigungsministerium mit. „Die russischen Streitkräfte haben einen massiven Schlag mit boden- und seebasierten Hochpräzisionswaffen großer Reichweite gegen kritische Objekte auf dem Gebiet der Ukraine geführt, darunter auch mit dem Mittelstreckenkomplex Oreschnik und Drohnen“, heißt es in der Mitteilung der Behörde.

Beim Treffen der „Koalition der Willigen“ in Paris sorgt Kanzler Merz mit einem Kurswechsel für Aufsehen: Er schließt eine militärische Rolle Deutschlands zur Absicherung eines Waffenstillstands nicht aus. Macron spricht von Sicherheitsgarantien, Selenskyj von „substanziellen Dokumenten“ – während die USA zögern.












