Russland fordert Heimkehr von Seeleuten auf beschlagnahmtem Tanker – USA äußern sich zur Fracht
Die Welt
In Paris läuft der zweite Verhandlungstag der „Koalition der Willigen“ an. Zuvor wurde bereits eine Erklärung für den Einsatz ausländischer Truppen in der Ukraine unterzeichnet. Gleichzeitig sorgt Putin mit einem Jesus-Vergleich für Aufsehen. Mehr im Liveticker.
Russland kritisiert den US-Einsatz zur Festsetzung eines unter russischer Flagge fahrenden Öltankers. Die USA erklären, das Schiff habe sanktioniertes Öl nicht nur aus Venezuela, sondern auch aus dem Iran transportiert. Mehr im Liveticker. Während die Gespräche über einen Frieden in der Ukraine weitergehen, ist ein neuer Konflikt zwischen den USA und Russland entstanden: US-Streitkräfte haben einen unter russischer Flagge fahrenden Öltanker im Nordatlantik beschlagnahmt. Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die internationale Sicherheitspolitik im Liveticker: Durch die jüngsten russischen Angriffe sind die ukrainischen Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja von der Stromversorgung abgeschnitten worden. Russland habe eine „gewaltigen Drohnenangriff auf die Energieinfrastruktur mehrerer Regionen“ ausgeführt, erklärte der staatliche Netzbetreiber Ukrenergo. In der Folge seien Verbraucher in den Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja, darunter regionale Zentren, ohne Strom. Das russische Außenministerium fordert eine ungehinderte Heimkehr der Seeleute auf dem von der US-Marine im Nordatlantik aufgebrachten Öltanker. Man verlange, eine humane und würdige Behandlung der Besatzung sicherzustellen, ihre Rechte und Interessen strikt zu wahren und eine schnellstmögliche Rückkehr in die Heimat nicht zu behindern. Das US-Militär hatte den Tanker, der unter russischer Flagge fuhr, wegen angeblicher Verstöße gegen US-Sanktionen im Nordatlantik vor der Küste Schottlands aufgebracht, auf Basis einer richterlichen Anordnung. „Angesichts der Berichte, dass russische Bürger zur Besatzung gehören, verlangen wir von der amerikanischen Seite, ihre humane und würdige Behandlung sicherzustellen, ihre Rechte und Interessen strikt zu wahren und eine schnellstmögliche Rückkehr in die Heimat nicht zu behindern“, hieß es.













