„Warum geben wir ihnen nicht ein U-Boot?“ – Wolfgang Ischinger will Polen Waffen schenken
Die Welt
Bei neuen russischen Angriffen werden in Kiew laut der Ukraine mindestens vier Menschen getötet. Russland setzt zudem nach eigenen Angaben erneut die Mittelstreckenrakete Oreschnik ein. Wolfgang Ischinger hält Gespräche mit Russland derzeit für sinnlos. Mehr im Liveticker.
Bei russischen Angriffen werden in Kiew laut der Ukraine mindestens vier Menschen getötet. Russland setzt zudem nach eigenen Angaben erneut die Mittelstreckenrakete Oreschnik ein. Wolfgang Ischinger will den „Frontstaat“ Polen mit Waffen aus Deutschland ausrüsten. Mehr im Liveticker. Russland überzieht die Ukraine in der Nacht mit schweren Angriffen, in der Hauptstadt Kiew sterben drei Menschen. Nahe der Grenze zu Polen schlägt eine ballistische Rakete ein, laut Moskau handelte es sich um die neue Mittelstreckenrakete Oreschnik. Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die internationale Sicherheitspolitik im Liveticker: Russlands Ex-Präsident Dmitrj Medwedjew rechtfertigt den Einsatz der neuen Mittelstreckenrakete Oreschnik gegen die Ukraine als Beruhigungsmittel. „Gefährliche Psychopathen brauchen eine Zwangsjacke oder eine Rettungsspritze mit Haloperidol“, schrieb der als Vizechef des nationalen Sicherheitsrats in Moskau immer noch einflussreiche Politiker. So sei es in der vergangenen Nacht im Westen der Ukraine passiert. Haloperidol ist ein Medikament zur Behandlung von Schizophrenie. In seinem jüngsten Blogeintrag konstatierte er eine „universale Katastrophe in den internationalen Beziehungen“. Ursache ist seiner Darstellung nach aber nicht der von Kremlchef Putin 2022 befohlene Krieg gegen die Ukraine, sondern das Verhalten der USA mit der Entführung von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro. Dieser werde zu einer neuen Symbolfigur wie einst Südafrikas Nelson Mandela, prophezeite Medwedew.

Beim Treffen der „Koalition der Willigen“ in Paris sorgt Kanzler Merz mit einem Kurswechsel für Aufsehen: Er schließt eine militärische Rolle Deutschlands zur Absicherung eines Waffenstillstands nicht aus. Macron spricht von Sicherheitsgarantien, Selenskyj von „substanziellen Dokumenten“ – während die USA zögern.












