200 Millionen Pfund – Großbritannien bereitet Truppe für Friedensmission vor
Die Welt
Berlin verurteilt den Oreschnik-Einsatz gegen ukrainische Zivilisten scharf. Russlands Ex-Präsident Medwedew rechtfertigt die Mittelstreckenraketen als Beruhigungsmittel. Wolfgang Ischinger will den „Frontstaat“ Polen mit Waffen aus Deutschland ausrüsten. Mehr im Liveticker.
Großbritannien bereitet eine mögliche Friedensmission in der Ukraine mit Truppen vor. Der UN-Sicherheitsrat tagt nach Russlands Luftangriffen. Italiens Regierungschefin Meloni plädiert für direkten Dialog mit Russland. Mehr im Liveticker. Russland überzieht die Ukraine in der Nacht mit schweren Angriffen, in der Hauptstadt Kiew sterben drei Menschen. Nahe der Grenze zu Polen schlägt eine ballistische Rakete ein, laut Moskau handelte es sich um die neue Mittelstreckenrakete Oreschnik. Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die internationale Sicherheitspolitik im Liveticker: Der UN-Sicherheitsrat kommt nach massiven russischen Angriffen am Montag zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. „Russland hat mit seinen Angriffen auf Zivilisten und zivile Infrastruktur in der Ukraine ein neues erschreckendes Ausmaß an Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit erreicht“, erklärte der ukrainische UN-Botschafter Andrij Jermak in einem Schreiben, in dem er um die Einberufung der Sitzung bittet. Der Antrag der Ukraine wurde von sechs Mitgliedern des Sicherheitsrates unterstützt, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Diplomatenkreisen erfuhr. Dabei handelt es sich demnach um Frankreich, Großbritannien, Lettland, Dänemark, Griechenland und Liberia.

Beim Treffen der „Koalition der Willigen“ in Paris sorgt Kanzler Merz mit einem Kurswechsel für Aufsehen: Er schließt eine militärische Rolle Deutschlands zur Absicherung eines Waffenstillstands nicht aus. Macron spricht von Sicherheitsgarantien, Selenskyj von „substanziellen Dokumenten“ – während die USA zögern.












