„Sie begründen eine ‚Kriegsachse‘“ – Russland erklärt ausländische Truppen zu „legitimen Zielen“
Die Welt
Markus Söder und Friedrich Merz äußern sich, ob eine Teilnahme der Bundeswehr an einer Ukraine-Friedensmission in Betracht gezogen werden kann. Der Wintereinbruch hat Folgen für die Front. Großbritannien gibt derweil neue Waffenlieferungen an die Ukraine bekannt. Mehr im Liveticker.
Markus Söder und Friedrich Merz äußern sich zu einer eventuellen Teilnahme der Bundeswehr an einer Ukraine-Friedensmission. Der Wintereinbruch hat Folgen für die Front. Russland wendet sich derweil mit deutlichen Worten an den Westen. Mehr im Liveticker. Die Gespräche über einen Frieden in der Ukraine sind beendet. Mehrere Nato-Länder diskutieren die Rahmenbedingungen für die Entsendung von Friedenstruppen in die Ukraine. Zwischen den USA und Russland ist ein neuer Konfliktpunkt entstanden: US-Streitkräfte haben einen unter russischer Flagge fahrenden Öltanker im Nordatlantik beschlagnahmt. Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die internationale Sicherheitspolitik im Liveticker: Russland warnt den Westen mit deutlichen Worten vor der Stationierung ausländischer Soldaten in der Ukraine: Diese würden als „legitime militärische Ziele“ betrachtet, erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Donnerstag in Moskau. Sie reagierte damit auf die jüngsten Beratungen der Ukraine-Verbündeten in Paris, bei denen Frankreich und Großbritannien ihre Absicht bekräftigten, im Falle eines Waffenstillstands eine multinationale Truppe zu dessen Absicherung in die Ukraine zu schicken. Die Außenamtssprecherin in Moskau bezichtigte die westlichen Verbündeten der Ukraine der Kriegstreiberei. „Die neuen militaristischen Erklärungen der sogenannten Koalition der Willigen und des Regimes in Kiew begründen eine echte ‚Kriegsachse‘“, erklärte Sacharowa. Die Pläne dieser Länder seien „gefährlich“ und „zerstörerisch“. Präsident Wladimir Putin hatte bereits im September gesagt, westliche Soldaten in der Ukraine nach einem Waffenstillstand seien „ein legitimes Ziel“.

Beim Treffen der „Koalition der Willigen“ in Paris sorgt Kanzler Merz mit einem Kurswechsel für Aufsehen: Er schließt eine militärische Rolle Deutschlands zur Absicherung eines Waffenstillstands nicht aus. Macron spricht von Sicherheitsgarantien, Selenskyj von „substanziellen Dokumenten“ – während die USA zögern.












