Bahn stellt Fernverkehr im Norden ein – Wetterdienst gibt Entwarnung für Berlin und Brandenburg
Die Welt
Das Winterwetter hält Deutschland in Atem, die „schlimmsten Befürchten“ von Meteorologen treten allerdings für einige Regionen nicht ein. Die Bahn stellt den Fernverkehr im Norden vorübergehend ein. Mehr im Liveticker.
Das Winterwetter hält Deutschland in Atem, die „schlimmsten Befürchten“ von Meteorologen treten allerdings für einige Regionen nicht ein. Die Bahn stellt den Fernverkehr im Norden vorübergehend ein. Mehr im Liveticker. Deutschland steht vor einer außergewöhnlichen Winterwetterlage: Sturmtief „Elli“ bringt kräftige Schneefälle. Meteorologen warnen vor in einer extremen Lage mit Glätte und Schneeverwehungen. Alle Ereignisse rund um die Wetterlage in Deutschland im Liveticker: Auch Deutschlands Nachbarn haben mit dem Winterwetter zu kämpfen. Etwa Frankreich, wo der Sturm „Goretti“ 380.000 Haushalte ohne Strom, stillstehende Züge und geschlossene Schulen zu verantworten hat. Der Sturm zog in der Nacht mit Geschwindigkeiten von örtlich bis zu 200 Kilometern pro Stunde über den Nordwesten des Landes. Trotz vieler umgestürzter Bäume und Behinderungen wurden nach vorläufiger Bilanz des Innenministeriums lediglich sechs Menschen leicht verletzt, wie Medien berichteten. In der Bretagne brachen in der Nacht 10 bis 13 Meter hohe Wellen über einige Küstenabschnitte herein. In Nordfrankreich sollten am Freitag bis auf wenige Ausnahmen keine Züge fahren. In der Normandie und der Bretagne sollte der Bahnverkehr am Nachmittag wieder anlaufen. Behinderungen gab es auch im Großraum Paris sowie im Elsass und in Lothringen. Auch die deutschen Flughäfen wappnen sich für Beeinträchtigungen im Flugverkehr. „Wir rechnen damit, dass es bei dem für weite Teile Europas angekündigten massiven Schneefall ab Freitag zu starken Verzögerungen in den Abläufen kommt“, hatte der Berliner Hauptstadtflughafen BER angekündigt. Es könne zu erheblichen Verspätungen und Flugstreichungen kommen. Die Flughäfen trafen Vorkehrungen, um Rollbahnen und Vorfeldflächen sowie Flugzeuge von Eis und Schnee freizuhalten. Die Tanks mit Enteisungsmittel seien voll und könnten bei Bedarf rasch nachgefüllt werden, hieß es bei mehreren großen Flughäfen.

Beim Treffen der „Koalition der Willigen“ in Paris sorgt Kanzler Merz mit einem Kurswechsel für Aufsehen: Er schließt eine militärische Rolle Deutschlands zur Absicherung eines Waffenstillstands nicht aus. Macron spricht von Sicherheitsgarantien, Selenskyj von „substanziellen Dokumenten“ – während die USA zögern.












