
Von Lindemann bis Boateng: "Schuldig!"
n-tv
Ob Till Lindemann oder Jérôme Boateng - nur zwei Namen, die durch Verdachtsberichterstattung Schlagzeilen machten. Doch was, wenn Medien urteilen und das Urteil in den Köpfen bleibt, selbst bei haltlosen Vorwürfen? Ist MeToo noch Gerechtigkeit - oder längst auch ein lukratives Geschäftsmodell?
"Es wurde wirklich Zeit, dass die Staatsanwaltschaft die Realität nach fünf Jahren endlich anerkennt. Jede, aber wirklich auch jede Ermittlungshandlung im Verlauf des Verfahrens hat belegt, dass Herr Boateng die Taten nicht begangen hat und gar nicht begangen haben kann. Die (…) erhobenen Vorwürfe gegen Herrn Boateng sind falsch. Wir haben das schon lange gewusst - jetzt hat das auch die Staatsanwaltschaft mit der Einstellung des Verfahrens bestätigt."
Diese Aussage stammt von Leonard Walischewski, dem Anwalt von Jérôme Boateng, und die Einstellung des Verfahrens gegen den Fußballer ist ein guter Grund, in der aktuellen Ausgabe der Promi-Kolumne über die Verdachtsberichterstattung in Sachen MeToo zu schreiben.

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