Touristen müssen für Kölner Dom bald Eintrittsgeld zahlen
ZDF
Der Kölner Dom führt ab der zweiten Jahreshälfte ein Eintrittsgeld für Touristen ein. Grund seien gestiegene Kosten, teilte das Domkapitel mit.
Der Kölner Dom führt ab der zweiten Jahreshälfte ein Eintrittsgeld für Touristen ein. Grund seien die gestiegenen Kosten, teilte das Domkapitel mit. Der Kölner Dom wird Touristen in Zukunft Eintritt kosten. Damit sollen die gestiegenen Kosten für Pflege, Schutz und den laufenden Betrieb des Doms gedeckt werden, wie das Domkapitel auf einer Pressekonferenz mitteilte. Die Gebühr soll ab der zweiten Jahreshälfte erhoben werden und gilt für den großen Innenraum des Doms. Für Gottesdienstbesucher und Betende sowie Mitglieder des Zentral-Dombau-Vereins bleibt der Dom demnach kostenfrei. Ebenso gratis soll der Zugang zu Opferlichtern und zum stillen Gebet in bestimmten Bereichen bleiben. Touristen machen Dompropst Guido Assmann zufolge jedoch etwa 99 Prozent der Dom-Besucher aus. Wie hoch die sogenannte "Besichtigungsgebühr für touristische Besucherinnen und Besucher" sein wird und wie Kontrollen ablaufen, wollte das Domkapitel noch nicht mitteilen. Eine Klausurtagung Anfang der Woche habe sich mit der Entwicklung der Wirtschaftslage des Doms befasst und ergeben, dass die gestiegenen Kosten ohne den Eintritt nicht mehr zu stemmen seien. In den kommenden Wochen soll eine Planungsphase weitere Details klären. Zuvor war der große Innenraum des Doms stets kostenlos, Eintritt wurde aber bereits für die Schatzkammer oder auch den Aufstieg zur Aussichtsplattform verlangt.













