
"The Great Gatsby" - Liebe, Geld und zerbrochene Träume
n-tv
100 Jahre sind seit dem Erscheinen von "The Great Gatsby" vergangen. Doch die Geschichte von Nick Gatsby, dem Mann mit der zweideutigen Vergangenheit, und seinem Versuch, die Geldschranken zu überwinden, ist kein bisschen alt, zumal in einer neuen Übersetzung.
Im April 1925 liegen die ersten Exemplare in den amerikanischen Buchhandlungen: 20.870 Exemplare hat der New Yorker Verlag Charles Scribner's Sons vom neuen Roman von F. Scott Fitzgerald drucken lassen, mehr als zwei Jahre hatte der Autor an "The Great Gatsby" gearbeitet.
Am Tag der Veröffentlichung schreibt Fitzgerald an seinen Verleger Max Perkins, er sei voller Angst und böser Vorahnungen. Er fürchtet, der Roman könnte ein Flop werden und hat damit nicht ganz unrecht, zumindest zunächst. Der Autor glaubt, dem Roman fehlt die Frauenfigur, die Leserinnen zum Kauf animieren könnte. Auch die lediglich knapp 200 Seiten könnten den Roman als nicht "ernsthaft" genug erscheinen lassen. Nicht zuletzt ist er mit dem Titel unzufrieden, will den Roman zwischenzeitlich "Goldhütiger Gatsby", "Trimalchio" oder "Unter dem Rot, Weiß und Blau" nennen. Schließlich beendet der Andruck sämtliche Überlegungen. Es bleibt bei "The Great Gatsby".
