
Spannendes Trickbetrüger-Drama mit Schwächen
n-tv
2020 stand das Drehbuch zu "Sharper" auf der Black List der besten unverfilmten Ideen Hollywoods. Auch wenn das Thriller-Drama um eine Gruppe von Trickbetrügern nicht vollends überzeugt, ist es dennoch ein gut verschachteltes Psycho-Spiel.
"Sharper" beginnt mit einer scheinbar perfekten Romanze: Der New Yorker Buchladenbesitzer Tom (Justice Smith) begegnet seiner Traumfrau Sandra (Brianna Middleton). Das Glück scheint unausweichlich - wäre da nicht Sandras mysteriöser Bruder, der eines Abends verzweifelt an die Tür der frisch Verliebten klopft.
Das verschachtelte Psycho-Spiel, zu streamen bei AppleTV, in dessen Verlauf auch Hollywoodgrößen wie Julianne Moore, John Lithgow und Sebastian Stan auf der Bildfläche erscheinen, besticht durch Kühle und eine clever konstruierte Geschichte. Dass dem Regisseur und seinen Autoren im letzten Akt etwas der erzählerische Fluss abhandenkommt, ist ein Wermutstropfen, den man in Anbetracht der interessanten Wendungen durchaus verkraften kann.
Eine ausführliche Kritik zu "Sharper" von Ronny Rüsch und Axel Max - jetzt in einer neuen Folge des ntv-Podcasts "Oscars & Himbeeren". Außerdem dabei: die deutsche Kiez-Serie "Luden", der Nicolas-Cage-Film "Massive Talent" sowie die US-Actionkomödie "Bullet Train" mit Brad Pitt.

Judith Hoersch ist Schauspielerin. Mit "Niemands Töchter" ist ihr ein Hit gelungen. Und das, obwohl sie zwischen Bayern und Berlin pendelt, eine kleine Tochter hat und sehr viel arbeitet. Hoersch spielt die Hebamme "Lena Lorenz" in einer erfolgreichen Serie, in der es ums Kinderkriegen und -haben geht. Genau wie in ihrem ersten Roman.












