Sizilien: Stadt durch Erdrutsch bedroht
ZDF
Im Norden Italiens kam es in den vergangenen Tagen zu schweren Unwettern. Auf Sizilien ist die Stadt Niscemi von einem aktiven Erdrutsch bedroht.
Im Norden Italiens kam es in den vergangenen Tagen zu schweren Unwettern. Auf Sizilien ist die Stadt Niscemi von einem aktiven Erdrutsch bedroht. Nach schweren Unwettern auf Sizilien hat sich in einer Stadt ein massiver Erdrutsch gebildet. Seit dem Wochenende sackt der Boden in Teilen des Gebiets von Niscemi im Süden der Mittelmeerinsel ab. Ein Teil der Stadt steht regelrecht am Abgrund und droht abzurutschen. Mehr als 1.500 Menschen mussten nach Angaben der Behörden aus ihren Häusern evakuiert werden. Sizilien war in den vergangenen Tagen von Unwettern mit starken Regenfällen heimgesucht worden. Auch Sardinien und der Süden des italienischen Festlandes waren betroffen. Nach Angaben der Behörden wird der Schaden nur für Sizilien auf 1,5 Milliarden Euro beziffert. Am Montag hatte die Regierung in Rom für die betroffenen Regionen den Unwetternotstand ausgerufen. Besonders dramatisch ist die Situation wegen des Erdrutsches in Niscemi. Der Chef des italienischen Zivilschutzes, Fabio Ciciliano, sagte bei einem Besuch der Stadt: Es gebe Wohnhäuser, die nicht mehr wiederhergestellt werden könnten. Für die betroffenen Bewohner müsse ein Plan zur Umsiedlung erarbeitet werden. Der sich konstant weiter bewegende Erdrutsch hat sich nämlich mitten in einem Wohngebiet gebildet. Auf Bildern ist zu sehen, wie Wohnhäuser direkt am Abhang stehen. Eine vier Kilometer lange Front droht abzusinken. Bereits abgesunkene Teile des Gebiets aus Schlamm und Geröll bewegen sich inzwischen seit dem Wochenende immer weiter über Hänge in der Gegend. Über dieses Thema berichtete ZDFheute Xpress im Beitrag "Erdrutsch in Sizilien bedroht Stadt" am 27.01.2026 um 10:00 Uhr.













