Fall Ulmen: Hubig will besser vor digitaler Gewalt schützen
ZDF
Collien Fernandes kämpft gegen Deepfake-Pornos - nun erhebt sie Vorwürfe gegen Ex Christian Ulmen. Die Justizministerin will Betroffene schützen.
Collien Fernandes kämpft seit Jahren gegen Deepfake-Pornos im Netz. Nun erhebt sie Vorwürfe gegen ihren Ex Christian Ulmen. Die Justizministerin will Betroffene besser schützen. Die Schauspielerin Collien Fernandes ist mit schweren Vorwürfen gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen an die Öffentlichkeit gegangen - und das Thema beschäftigt nun auch die Bundespolitik. Die Anschuldigungen haben eine Debatte über schärfere Strafen und eine konsequentere Verfolgung von Fällen digitaler Gewalt ausgelöst. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) kündigt nun eine Gesetzesinitiative an. Täter sollten sich nicht mehr sicher fühlen können, sondern damit rechnen müssen, dass sie bekannt und wirksam strafrechtlich verfolgt werden, so die Ministerin. Betroffen seien vor allem Frauen, so Hubig gegenüber RTL/ntv. Am Donnerstag hatte Collien Fernandes gegenüber dem "Spiegel" Christian Ulmen das Erstellen und Verbreiten von gefälschten pornografischen Aufnahmen von ihr vorgeworfen. Fernandes erstattete Anzeige gegen Ulmen. Zu den am Donnerstag bekannt gewordenen Vorwürfen wollte sich Justizministerin Hubig laut RTL/ntv nicht äußern. Auf ZDF-Anfrage teilt das Bezirksgericht in Palma de Mallorca mit, es liege eine Anzeige von Collien Fernandes gegen Ex-Partner Christian Ulmen vor, der das Gericht nachgehe. Eine Anklage gebe es derzeit nicht. Fernandes und Ulmen heirateten 2011. Im Herbst 2025 gab das Paar die Trennung bekannt. In der ZDF-Sendung "Die Spur" machte Collien Fernandes 2024 ihren Kampf gegen Deepfake-Pornos im Netz öffentlich:













