Gondel-Absturz in der Schweiz: So sicher sind Seilbahnen
ZDF
Nach dem Absturz einer Seilbahn-Gondel in einem Schweizer Skigebiet stellt sich die Frage: Wie sicher sind Seilbahnen? Ein Überblick.
Nach dem Absturz einer Seilbahn-Gondel in einem Schweizer Skigebiet stellt sich die Frage: Wie sicher sind Seilbahnen? Die wichtigsten Antworten im Überblick. Der Absturz einer Gondel in einem Schweizer Skigebiet wirft Fragen zur Sicherheit von Seilbahnen auf. Am Mittwoch war bei dem Unglück eine Frau ums Leben gekommen. Die dramatischen Szenen waren gefilmt worden: Die Kabine hatte sich offenbar bei starkem Wind vom Seil gelöst, war abgestürzt, einen schneebedeckten Hang hinabgerutscht und hatte sich dabei mehrmals überschlagen, ehe sie an einem Strauch zum Stillstand kam. Die Umstände, die zum Unglück geführt haben, sind laut Polizei noch unklar, die Staatsanwaltschaft ermittelt. Die wichtigsten Fragen zur Sicherheit von Seilbahnen im Überblick: Die Gondeln gelten als sehr sicher. Im Vergleich zur millionenfachen Nutzung passiert sehr wenig. Der Schweizer Seilbahn-Ingenieur Reto Canale sagte mit Blick auf die Gefahren während der An- und Abfahrt sowie auf der Piste: Aber: "Das Restrisiko ist nicht gleich null, wenn auch extrem gering." Die Regelungen können von Land zu Land variieren, grundsätzlich gilt aber: Die Vorgaben sind äußerst streng. Die Anlagen müssen in Österreich und der Schweiz sehr oft überprüft werden: Es gibt tägliche, wöchentliche und monatliche Prüfintervalle für jeweils bestimmte Teile der Seilbahnen. Die Prüfungen müssen genau dokumentiert werden. In der Schweiz gibt es mehrere Hundert Seilbahnen. In Österreich transportieren mehr als 1.100 Seilbahnen die Skifahrer zu den Pisten. Dazu kommen noch 1.400 Schlepplifte.













