Polizeibekannt: Hirsch Rehné lebt an der A7
ZDF
Hirsch Rehné hält die Polizei in der Lüneburger Heide auf Trapp: Er sorgt seit über zwei Jahren täglich für Anrufe von besorgten Autofahrern.
Hirsch Rehné hält die Polizei in der Lüneburger Heide auf Trapp: Seit mehr als zwei Jahren sorgt er für Anrufe von Autofahrern, die sich über den neugierigen Hirsch wundern. Dieser Hirsch beschäftigt die Polizei seit über zwei Jahren, denn er hat sich ausgerechnet ein Waldstück im Bereich der Anschlussstelle Soltau Süd als Wohnsitz ausgesucht - viel Grünfläche, zentrale Lage mit guter Verkehrsanbindung. Die örtliche Polizei kennt den Hirsch so gut, dass sie ihm einen Namen gegeben hat: Rehné. Er gehört längst zum Dienstalltag. Hunderte Anrufe gehen hier monatlich ein, Verkehrsteilnehmer müssen beruhigt werden. Grundsätzlich könne man die Gefahr für Verkehrsteilnehmer nicht ausschließen, so die Polizei, das Risiko schätze sie allerdings als gering ein. Denn der Hirsch hat noch nie einen Huf auf die Autobahn gesetzt, obwohl es keinen Zaun gibt. Er lässt sich von den vorbeisausenden Lastern nicht beeindrucken und grast seelenruhig auf dem Grünstreifen weiter. Jäger Kai Hellwinkel kennt Rehné gut. Er hat einen anderen Namen für das Tier: nämlich Hugo. Er habe noch nie einen Hirsch gesehen, der so entspannt und stumpf ist wie das Tier. Gerade mal vier Hektar Waldfläche bewohnt Hirsch Rehné, so wie es aussieht als Single.













