Mette-Marits Sohn: Viel Sex, viel Drogen und viel Alkohol
ZDF
Eskapaden, Tränen und Erinnerungslücken: Im Prozess erzählt der Angeklagte Marius Høiby von seiner wilden Jugend im royalen Schatten.
Wilde Eskapaden, Tränen und Erinnerungslücken: Im Prozess erzählt der Angeklagte Marius Høiby von seiner wilden Jugend im royalen Schatten. Missbrauchsvorwürfe weist er zurück. "Wird Marius heute aussagen?", fragten Journalisten die Verteidigerin von Marius Borg Høiby auf dem Weg zum Gericht in Oslo. Die Frage ist berechtigt, denn am ersten Verhandlungstag des sieben Wochen langen Strafprozesses wirkte der 29-Jährige schwer mitgenommen. Blass, mit hängenden Schultern, saß er zwischen seinen Verteidigern. Gekleidet in einem braunen Pullover, aus dem ein Hemdkragen ragte, mit einer dunkel eingefassten Brille, die Haare im Seitenscheitel, wirkte er wie ein unsicherer junger Mann. Høiby drohen bis zu 16 Jahre Haft. Die Verlesung der Anklage musste der Sohn der norwegischen Kronprinzessin stehend über sich ergehen lassen und zu jedem einzelnen der 38 Anklagepunkte Stellung nehmen: schuldig oder nicht schuldig. Die meisten Punkte, vor allem die, die sexuelle Übergriffe betreffen, bestritt Høiby. Gewalt gegenüber seiner Ex-Freundin, den Transport von 3,5 kg Marihuana und Verkehrsdelikte räumte er mit leiser Stimme ein. Seine Hände zitterten, obwohl er unentwegt eine Art Kette zwischen den Fingern kreisen ließ. Die norwegische Öffentlichkeit wusste bislang wenig über Marius Høiby. Die Presse hatte ihn weitgehend geschont, auch weil Kronprinzessin Mette-Marit selbst an die Medien appellierte: "Lasst Marius in Ruhe, er ist nicht Mitglied des Königshauses." Nur die wenigen norwegischen Boulevardblätter berichteten über sein ausschweifendes Partyleben. Doch selbst die schrieben nicht, als Høiby bei einem Festival von der Polizei mit Drogen erwischt wurde.













