Kanada: Tote und Verletzte nach Schüssen an Schule
ZDF
Bei einem Schusswaffenangriff auf eine Schule in Westkanada wurden sieben Menschen getötet. Zwei weitere Opfer fand man in einem Wohnhaus.
Ein Schusswaffenangriff an einer Schule erschüttert eine Gemeinde im Westen Kanadas. Mindestens sieben Menschen sterben, das Motiv der mutmaßlichen Täterin ist noch unklar. Bei einem Schusswaffenvorfall an einer Schule und einem Wohngebäude im Westen Kanadas sind nach Angaben der Polizei mindestens sieben Menschen getötet und etwa ein Dutzend verletzt worden. Das teilte die Polizei in der westlichen Provinz British Columbia mit. Die mutmaßliche Schützin sei ebenfalls tot, erklärte die Polizei. Es wird angenommen, dass sie sich selbst das Leben nahm. Polizeichef Ken Floyd sagte vor Reportern, dass die Ermittler die Schützin identifiziert hätten. Doch sei das Tatmotiv noch unklar. Die Polizei untersuche noch, in welcher Beziehung die Opfer und die mutmaßliche Täterin zueinander gestanden haben könnten. Die Polizei wurde nach eigenen Angaben um 13:20 Ortszeit (21:20 Uhr MEZ) über Schüsse an einer weiterführenden Schule in der Gemeinde Tumbler Ridge informiert und habe bei Ankunft mehrere Tote entdeckt. Zwei weitere Leichen, die nach ersten Ermittlungen mit dem Vorfall in Verbindung stehen, seien in einem Haus gefunden worden. Zwei Verletzte seien per Hubschrauber mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Eine Person erlag ihren Verletzungen auf dem Weg ins Krankenhaus. Etwa 25 weitere Personen würden wegen nicht lebensbedrohlicher Verletzungen behandelt. Der Regierungschef von British Columbia, David Eby, erklärte: "Unsere Herzen sind heute Abend in Tumbler Ridge bei den Familien derer, die ihre Lieben verloren haben." Die Regierung werde in den kommenden Tagen sicherstellen, dass Mitgliedern der Gemeinde alle erdenkliche Unterstützung zuteil werde. Alle versuchten jetzt, "mit dieser unvorstellbaren Tragödie umzugehen". Kanadas Premierminister Mark Carney zeigte sich in einer Erklärung in den sozialen Medien ebenfalls zutiefst erschüttert.













