Jugendliche seltener nach Alkoholkonsum im Krankenhaus
ZDF
Alkoholkonsum endet in Deutschland seltener im Krankenhaus: Vor allem bei Jugendlichen zeigt sich laut Statistischem Bundesamt ein Rückgang.
Alkoholkonsum endet in Deutschland seltener im Krankenhaus: Vor allem bei Jugendlichen zeigt sich nach Angaben des Statistischen Bundesamts ein deutlicher Rückgang. In Deutschland werden immer weniger Menschen wegen Alkoholmissbrauchs im Krankenhaus behandelt. Rund 283.500 Menschen wurden 2024 wegen einer ausschließlich durch Alkohol bedingten Diagnose stationär aufgenommen, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch berichtete. Das seien rund 29 Prozent weniger Patienten als zehn Jahre zuvor (398.500). Die Statistiker weisen darauf hin, dass zwar auch die Zahl der Krankenhausbehandlungen insgesamt zurückging. Die Ursache Alkoholkonsum machte aber 2024 nur noch 1,6 Prozent der Fälle aus - 2014 waren es noch 2,0 Prozent. Männer wurden insgesamt häufiger wegen Alkoholkonsums stationär behandelt als Frauen: 2024 lag der Anteil bei etwa 73 Prozent. Für ausschließlich alkoholbedingte Krankenhausaufenthalte gab es unterschiedliche Ursachen. Am häufigsten war den Statistikern zufolge Alkoholabhängigkeit - sie machte 42,5 Prozent der stationären Behandlungen aus. Auf einen akuten Rausch gingen rund 21 Prozent der Fälle zurück. Entzugssyndrome machten rund 15 Prozent aus. Dahinter folgten alkoholbedingte Erkrankungen des Verdauungssystems (13 Prozent) oder der Bauchspeicheldrüse (5 Prozent). Die Zahl der alkoholbedingten Krankenhausbehandlungen ging in nahezu allen Altersgruppen zurück.













