
"James Webb" startet erfolgreich ins All
n-tv
Eine Rakete mit dem Weltraumteleskop James Webb an Bord startet erfolgreich ins All. Es wurde gemeinsam von Weltraumbehörden in Europa, den USA und Kanada gebaut und soll die Frühzeit des Universums erforschen. Die Hoffnungen Zehntausender Wissenschaftler seien mit auf dem Weg.
Nach jahrzehntelanger Planung ist das teuerste jemals in der Raumfahrtgeschichte gebaute Weltraumteleskop am Samstag erfolgreich ins All gestartet. Mit dem gemeinsam von Weltraumbehörden in Europa, den USA und Kanada gebauten "James Webb Space Telescope" (JWST) sollen die ältesten Galaxien des Weltalls erkundet werden. Es startete vom europäischen Weltraum-Bahnhof Kourou in Französisch-Guayana aus und befindet sich an Bord einer Ariane-Trägerrakete. Der Weg bis zum rund 1,5 Millionen Kilometer entfernten Zielorbit dauert etwa vier Wochen.
Wissenschaftler erhoffen sich von den Aufnahmen des James-Webb-Teleskops unter anderem Erkenntnisse über die frühe Zeit nach dem Urknall vor rund 13,8 Milliarden Jahren. Untersucht werden soll auch die direkte Umgebung der Erde in unserem Sonnensystem. Webb-Aufnahmen sollen etwa zeigen, ob es bewohnbare Planeten mit Wasservorkommen gibt.

Ein kurz vor der Ausmusterung stehender Oldtimer kommt erneut zum Einsatz: Über der Straße von Hormus operieren die USA mit A-10-Kampfjets. Laut Washington attackieren die Maschinen iranische Schnellboote. Die Verlegung in den Nahen Osten zeigt, wie wertvoll die Maschine aus den 70ern noch immer ist.












