Fast jede zweite E-Mail weltweit war 2025 Spam
ZDF
Laut Spam- und Phishing-Report 2025 war fast jede zweite E-Mail weltweit eine Spam-Nachricht mit Werbung, Phishing, Malware oder Bedrohungen.
Fast jede zweite E-Mail weltweit war 2025 eine Spam-Nachricht. Das geht aus dem nun veröffentlichten Spam- und Phishing-Report 2025 des Softwareunternehmens Kaspersky hervor. Im vergangenen Jahr enthielten laut dem Spam- und Phishing-Report 2025 des IT-Sicherheitsunternehmens Kaspersky 45 Prozent aller E-Mails unerwünschte Werbung, Drohungen, Betrug, Phishing oder Malware. Das ist fast jede zweite E-Mail. Dabei erhielten Privat- und Unternehmensanwender insgesamt mehr als 144 Millionen schädliche und potenziell unerwünschte E-Mail-Anhänge. Das entspreche einer Zunahme von 15 Prozent gegenüber 2024. E-Mail-Phishing sollte nicht unterschätzt werden, betont Roman Dedenok, Anti-Spam-Experte bei Kaspersky: 2025 sei eine zunehmende Raffinesse bei zielgerichteten E-Mail-Angriffen zu beobachten gewesen, heißt es. Selbst kleinste Details würden in diesen Kampagnen sorgfältig ausgearbeitet - von der Gestaltung der Absenderadressen bis hin zur gezielten Anpassung der Inhalte an reale Unternehmensereignisse und interne Prozesse. Die Region mit dem höchsten Anteil an E-Mail-Antivirus-Erkennungen (30 Prozent) war laut Kaspersky die Asien-Pazifik-Region, gefolgt von Europa (21 Prozent). Dahinter lagen Lateinamerika (16 Prozent) und der Nahe Osten (15 Prozent) sowie Russland und die in der GUS zusammengeschlossenen ehemaligen Mitgliedsstaaten der Sowjetunion (12 Prozent) sowie Afrika (6 Prozent). Auch rückt das Thema Künstliche Intelligenz (KI) ins Zentrum. Anti-Spam-Experte Dedenok erklärte, dass die breite Verfügbarkeit generativer KI die Bedrohung deutlich verstärkt habe.













