
Erster deutscher Evakuierungsflug erreicht Frankfurt
n-tv
Der Iran-Krieg trifft auch Zehntausende Deutsche, die sich im Nahen Osten aufhalten. Erstmals lässt die Bundesregierung nun einige von ihnen aus der Region ausfliegen. In Frankfurt warten bereits Angehörige auf die Passagiere.
Der Iran-Krieg trifft auch Zehntausende Deutsche, die sich im Nahen Osten aufhalten. Erstmals lässt die Bundesregierung nun einige von ihnen aus der Region ausfliegen. In Frankfurt warten bereits Angehörige auf die Passagiere.
Am Frankfurter Flughafen ist der erste Evakuierungsflug der Bundesregierung aus der Krisenregion Naher Osten gelandet. Die Lufthansa-Maschine war in der Nacht in Omans Hauptstadt Maskat gestartet.
An Bord des Lufthansa-Airbus vom Typ A340-300 mit der Flugnummer LH345 befinden sich Menschen, die von der Bundesregierung ausgewählt worden sind. Sie waren wie Zehntausende andere infolge des US-Angriffs auf den Iran in der Golf-Region gestrandet und mussten nun über den Landweg nach Maskat gebracht werden.
Nach den Worten von Bundesaußenminister Johann Wadephul sollten besonders verwundbare Gruppen ausgewählt werden, wie Schwangere, Kranke oder Kinder. Weitere Evakuierungsflüge sind geplant. Die Maschine hat in der Konfiguration der Lufthansa 279 Passagiersitze.
Es handelt sich nicht um die erste Maschine, die seit Kriegsbeginn Deutschland erreicht: Bereits seit Dienstag hatten insbesondere Fluggesellschaften aus den Vereinigten Arabischen Emiraten einzelne Flüge angeboten.













