
Berichte: Kurdische Kämpfer starten Bodenoffensive im Iran
n-tv
Kurdische Kämpfer aus dem Irak starten eine Bodenoffensive im Westen Irans, melden mehrere US-Medien. Das Weiße Haus dementiert, dass US-Präsident Trump bereits einer Bewaffnung der Kurden zugestimmt hat.
Kurdische Kämpfer aus dem Irak starten eine Bodenoffensive im Westen Irans, melden mehrere US-Medien. Das Weiße Haus dementiert, dass US-Präsident Trump bereits einer Bewaffnung der Kurden zugestimmt hat.
Tausende kurdische Kämpfer haben laut US-Medien mit einer Boden-Offensive im westlichen Iran begonnen. Das berichten Axios und Fox-News mit Verweis auf einen US-Beamten. Zuvor meldete bereits der Sender i24 vom Beginn einer Operation irakischer Kurden auf iranischem Gebiet. "Die Bodenoperationen der kurdischen Streitkräfte gegen den Iran haben bereits seit Mitternacht des 2. März begonnen", sagte der Beamte gegenüber dem Sender. Er sagte, iranische Streitkräfte hätten bereits am Dienstag die Grenzstadt Mariwan evakuiert und mit dem Aufbau von Verteidigungsstellungen in und um das Gebiet begonnen.
Das Weiße Haus wies derweil Berichte über eine geplante Bewaffnung kurdischer Gruppen durch die US-Regierung zurück. Die Behauptung, US-Präsident Donald Trump habe derlei Plänen zugestimmt, sei falsch und sollte nicht verbreitet werden, sagte Regierungssprecherin Karoline Leavitt in Washington. Richtig sei, dass Trump mit kurdischen Anführern in der Region mit Blick auf den US-Stützpunkt im Norden des Iraks gesprochen habe.
US-Medien hatten zuvor berichtet, dass Trump einen Tag nach Beginn der Angriffe auf den Iran auch mit dem irakischen Kurdenführer Masud Barsani gesprochen habe. Trump soll demnach erwägen, die irakischen Kurden bei einem Kampf gegen die iranische Führung zu unterstützen, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf US-Regierungsvertreter.
Einem CNN-Bericht zufolge arbeitet der US-Geheimdienst CIA daran, kurdische Gruppen für einen Aufstand gegen Irans Regierung zu bewaffnen. Die US-Regierung sei dazu in Gesprächen sowohl mit der iranischen Opposition als auch mit Kurdenvertretern im Irak, berichtete der US-Sender unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.













