
In Syrien ließ Trump die Kurden fallen - im Iran braucht er sie
n-tv
Erst vor wenigen Wochen opferte die US-Regierung ihre kurdischen Verbündeten in Syrien für gute Beziehungen zum neuen Machthaber. Jetzt sollen die Kurden im Iran als Bodentruppen für die USA agieren.
Erst vor wenigen Wochen opferte die US-Regierung ihre kurdischen Verbündeten in Syrien für gute Beziehungen zum neuen Machthaber. Jetzt sollen die Kurden im Iran als Bodentruppen für die USA agieren.
Die Kurden, schon wieder. Wie bereits in früheren Nahost-Kriegen setzen die USA auf kurdische Truppen, um ihre Ziele im Iran zu erreichen. Schon seit Monaten arbeite der US-Geheimdienst CIA daran, kurdische Kräfte zu bewaffnen, um einen Volksaufstand gegen das Mullah-Regime anzuzetteln, berichtet der Sender CNN. Laut dem Weißen Haus hat US-Präsident Donald Trump dazu noch keine Entscheidung getroffen.
Allerdings führt die US-Regierung offenbar Gespräche mit iranisch-kurdischen Oppositionsgruppen sowie mit kurdischen Anführern im Nachbarland Irak. Dabei geht es vor allem um militärische Unterstützung. Die können die Kurden gebrauchen: Die iranischen Revolutionsgarden beschießen derzeit nicht nur Staaten der Region, sondern haben schon vor dem Krieg damit begonnen, iranisch-kurdische Gruppen im Nordirak anzugreifen.
Nach Informationen der Nachrichtenseite Axios telefonierte Trump am Sonntag mit Kurdenführern im Nordirak, wo die Kurden weitgehende Autonomierechte genießen. Am Dienstag sprach er laut CNN mit dem Chef der Demokratischen Partei des Iranischen Kurdistans (KDPI), Mustafa Hijri.
Bereits seit dem Zwölf-Tage-Krieg, also seit Juni 2025, werden Waffen in das iranische Kurdengebiet geschmuggelt, so der britische Sender ITV News. Aktuell richten sich israelische Angriffe auch gegen iranische Militärposten entlang der irakischen Grenze, um den Weg für Bodenoperationen freizumachen.













