
Er hat sich seinen eigenen Atomschutzbunker gebaut
Süddeutsche Zeitung
Im zweiten Untergeschoss seines Einfamilienhauses kann man selbst einen Atomkrieg überstehen. Nötig? Hoffentlich nicht, sagt der Allgäuer Bauunternehmer Christian Klaus. Aber ein Geschäft sind die Bunker bei der aktuellen Weltlage allemal.
Der Weg hinunter führt durch einen wirklich riesigen Rohbau. Christian Klaus errichtet sich nahe Kaufbeuren im Allgäu gerade ein Einfamilienhaus mit knapp 500 Quadratmetern Wohnfläche. Hinein also und die erste Treppe runter in den Keller, dann noch eine Treppe, noch weiter hinunter ins Erdreich. „Achtung! Bei Strahlung Türe nicht öffnen“ steht auf der 1,8 Tonnen schweren Eingangstür in knapp acht Metern Tiefe. Dahinter ein 35-Quadratmeter-Raum, 45 Zentimeter dicke Stahlfaser-Betonwände: willkommen im privaten Atomschutzbunker.













