
Dieselpreis kratzt am Mittag an der 2,50-Euro-Marke
n-tv
Die Preise an den Tankstellen sind angesichts des Krieges in Nahost hoch. Und das Feiertags-Wochenende dürfte die Kosten zusätzlich antreiben. Zur inzwischen Goldenen Stunde für die Ölkonzerne am Mittag dürften neue Rekorde erreicht worden sein.
Die Preise an den Tankstellen sind angesichts des Krieges in Nahost hoch. Und das Feiertags-Wochenende dürfte die Kosten zusätzlich antreiben. Zur inzwischen Goldenen Stunde für die Ölkonzerne am Mittag dürften neue Rekorde erreicht worden sein.
Die Preise an den deutschen Tankstellen kennen weiter nur eine Richtung - nach oben. Auch am heutigen Ostersonntag nutzten die Mineralölkonzerne die einzige Möglichkeit zur Preiserhöhung am Mittag für deutliche Aufschläge. Der durchschnittliche Preis für einen Liter Super E10 erhöhte sich um die Mittagszeit um mehr als sieben Cent auf durchschnittlich 2,239 Euro. Der Diesel-Preis überbot die Erhöhung und verteuerte auf 2,488 Euro. Anschließend ging es zumindest ein Stückchen zurück.
Zuvor hatte der ADAC mitgeteilt, dass Autofahrer gestern im Schnitt 2,425 Euro für einen Liter Diesel zahlen mussten. Der bisherige Rekordpreis sei damit um mehr als zehn Cent übertroffen worden. Für einen Liter Super E10 wurden am Samstag 2,184 Euro je Liter fällig. Das ist nach Angaben des ADAC ein neues Jahreshoch und nur noch 1,9 Cent vom Höchststand 2022 entfernt. Angesichts des mittäglichen Preissprungs am heutigen Sonntag dürften die gestrigen Rekorde schon wieder Makulatur sein.
Seit dem 1. April dürfen die Spritpreise an den Tankstellen nur noch einmal täglich um 12.00 Uhr mittags erhöht werden. Vorbild für diese Maßnahme war Österreich, dort wird schon lange so verfahren. Seitdem liegt das Preisniveau höher als am Tag zuvor.
Grund für den Preisanstieg ist der Krieg im Nahen Osten. Als Reaktion auf die Angriffe durch die USA und Israel hat der Iran die wichtige See-Passage Straße von Hormus faktisch gesperrt. Durch sie wird normalerweise der Großteil der Öllieferungen aus der Region abgewickelt. Hinzu kommen inzwischen teils beträchtliche Schäden an Förder- und Speicher-Anlagen durch Bombardements.













