
Trumps Iran-Aussagen beruhigen Wall Street nicht
n-tv
Die Aussagen von Donald Trump zum Iran-Krieg lassen die Ölpreise und den Dollar als Krisenwährung steigen. Ein unbestätigtes Einlenken Teherans bei der Blockade der Straße von Hormus sorgt aber für eine leichte Wende.
Die Aussagen von Donald Trump zum Iran-Krieg lassen die Ölpreise und den Dollar als Krisenwährung steigen. Ein unbestätigtes Einlenken Teherans bei der Blockade der Straße von Hormus sorgt aber für eine leichte Wende.
Die Entwicklungen rund um den Krieg im Nahen Osten haben auch am Gründonnerstag das Geschehen an der Wall Street bestimmt. Die mit Enttäuschung aufgenommenen Trump-Rede zum Iran-Krieg ließ die US-Börsen mit deutlichen Verlusten in den letzten Handelstag der Woche starten. Leicht erholten sie sich, als Berichte kursierten, wonach der Iran an einer Einigung über die aktuell durch Teheran faktisch blockierte Straße von Hormus arbeite.
Der Dow-Jones-Index fiel um 0,1 Prozent auf 46.505 Punkte. Der S&P-500 stieg jedoch um 0,1 Prozent nach. Der Nasdaq-Composite gewann 0,2 Prozent. Am Karfreitag ruht der Aktienhandel in den USA.
Der US-Präsident hatte in seiner Rede Hoffnungen auf ein rasches Ende des Nahostkrieges zunichtegemacht. Trump wiederholte, dass der Krieg gegen Iran kurz vor dem Ende stehe und nannte erneut ein Zeitfenster von zwei bis drei Wochen. Zugleich drohte er aber auch mit neuen harten Schlägen gegen den Iran. Während die Aktienkurse nachgaben, stiegen die Notierungen für Erdöl und den Fluchthafen Dollar.
"Die Marktstimmung hat sich über Nacht verschlechtert", sagte Ökonom Peter Sidorov von der Deutschen Bank. Trumps Rede "lieferte wenig bis gar nichts Neues zu potenziellen Zeitplänen oder Bedingungen für die Beendigung der Feindseligkeiten gegen den Iran (...). Es gab kein Signal, dass die USA einen unmittelbaren Ausweg aus dem Krieg suchen", fügte er hinzu.












