
Deutsches Ski-Duo schlittert deutlich an Medaille vorbei
n-tv
Die deutsche Durststrecke hält an: Simon Jocher präsentiert sich in der alpinen Team-Kombination stärker als zuletzt. Linus Straßer kann den Rückstand im Slalom aber nicht mehr aufholen. Ein Schweizer bejubelt die nächste Goldmedaille.
Die deutsche Durststrecke hält an: Simon Jocher präsentiert sich in der alpinen Team-Kombination stärker als zuletzt. Linus Straßer kann den Rückstand im Slalom aber nicht mehr aufholen. Ein Schweizer bejubelt die nächste Goldmedaille.
Die deutschen Skirennfahrer Simon Jocher und Linus Straßer haben eine Olympia-Medaille in der Team-Kombination klar verpasst. Dem Duo fehlten bei dem aus Abfahrt und Slalom bestehenden Wettkampf in Bormio 0,7 Sekunden auf die Podestplätze. Es belegte schließlich Rang zehn.
"Ein gelungener Wettbewerb", sagte Straßer nach dem Finale, in dem, wie er bekannte, "mehr drin gewesen wäre" für das einzige deutsche Duo. Er selbst suchte nach seiner Fahrt nicht nach Ausreden: "Ich bin sehr gut reingekommen", berichtete der WM-Dritte in der ARD, doch als es in den flacheren Schlussteil gegangen sei, sei für ihn nichts mehr drin gewesen. "Da musst du alles voll am Limit fahren, clean sein - und Fehler wie ich darfst du dir sowieso nicht erlauben."
Gold ging an den Schweizer Abfahrts-Olympiasieger Franjo von Allmen und den starken Tanguy Nef. Den Silberrang teilten sich zwei zeitgleiche Duos: der Schweizer Superstar Marco Odermatt mit Slalom-Weltmeister Loic Meillard und der Österreicher Vincent Kriechmayr mit Manuel Feller. Die Italiener Giovanni Franzoni und Alex Vinatzer fielen noch von Platz eins auf sieben zurück.
Die lange Durststrecke der deutschen Skirennfahrer bei Olympia geht damit weiter: Die bis dato letzte reine Männer-Medaille holte Markus Wasmeier als Doppel-Olympiasieger 1994 in Lillehammer. Vor vier Jahren in Peking aber waren Straßer sowie Alexander Schmid und Julian Rauchfuß immerhin Teil des Parallel-Events, bei dem es für die Mixed-Auswahl Silber gab.

Aktuell scheint es kaum vorstellbar, dass Iran trotz der sportlichen Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 teilnimmt. Das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko beginnt in weniger als 100 Tagen. FIFA-Präsident Gianni Infantino aber beschwichtigt nach einem Treffen mit US-Präsident Trump.

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada wirft längst ihre Schatten voraus. Besonders die breitbeinige Politik der US-Regierung um Präsident Donald Trump. Diese übt auch Einfluss auf den Sport aus. Das zeigt sich jetzt bei einem Vorfall vor einem Spiel in der nordamerikanischen Champions League.











