
"Der absolute Wahnsinn" stellt Ski-Superstar in den Schatten
n-tv
Wo Franjo von Allmen antritt, wird ihm am Ende die Goldmedaille umgehängt. Bei den Olympischen Winterspielen räumt der Schweizer auf der Skipiste alles ab. Damit degradiert er den eigentlichen Dominator Marco Odermatt zur Nebenfigur. Der weiß nicht so recht, ob er trauern oder sich doch freuen soll.
Wo Franjo von Allmen antritt, wird ihm am Ende die Goldmedaille umgehängt. Bei den Olympischen Winterspielen räumt der Schweizer auf der Skipiste alles ab. Damit degradiert er den eigentlichen Dominator Marco Odermatt zur Nebenfigur. Der weiß nicht so recht, ob er trauern oder sich doch freuen soll.
Franjo von Allmen lebt dieser Tage auf der Sonnenseite des Lebens. Sinnbildlich gesprochen, an diesem Mittwoch aber auch ganz wortwörtlich. Der Schweizer sitzt beim Super-G schon seit einer kleinen Ewigkeit neben dem Zielauslauf in der Sonne und wartet. Wieder einmal. Es ist das beste Warten, das es für einen Sportler geben kann. Denn von Allmen sitzt auf dem Stuhl des Führenden.
Nach einiger Zeit greift er zur Sonnencreme und schmiert sein Gesicht ein. Sicher ist sicher, er wird noch einige Zeit weiter dort sitzen. Wenn die Kamera auf ihn gerichtet ist, hebt er die Hände, zuckt mit den Schultern. Fast entschuldigend, mindestens selbst überrascht von seiner Leistung. Diese Winterspiele, die für die Skirennfahrer in Bormio stattfinden, formt er immer mehr zu den Von-Allmen-Spielen, zu seinen Spielen. Und lässt dafür seinen Landsmann Marco Odermatt, dem diese Rolle eigentlich zugedacht war, zum Nebendarsteller werden.
Von Allmen gewinnt seine dritte Goldmedaille dieser Winterspiele. In drei Wettbewerben. Etwas anderes außer Gold kann der 24-Jährige offensichtlich nicht, was er anpackt, wird einfach zu Gold. Wie im Märchen. "Diese Medaille ist nicht nur für mich, sondern auch für die Leute, die hinter mir stehen. Meine Familie, das Team, Physio, Konditionstrainer, meine Freunde, die mich fast immer im Rennen unterstützen kommen", sagt er in der ARD.
Es begann alles mit der Abfahrt, es war die erste Medaillenentscheidung überhaupt dieser Spiele. Odermatt war angetreten, um Gold zu gewinnen. Sein Teamkollege aber pulverisierte seine Laufzeit, nahm ihm 0,7 Sekunden ab. Eine kleine Ewigkeit im Hochgeschwindigkeitssport. Odermatt blieb nur der vierte Platz. Neben dem Podium.

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