
Buschmann meldet Bedenken gegen Impfregister an
n-tv
Die Forderungen nach einem nationalen Impfregister werden in der Debatte über eine Corona-Impfpflicht immer lauter. Justizminister Buschmann hat jedoch Zweifel an solch einer Einführung. Der Staat solle nicht "jeden und alles jederzeit kontrollieren", findet der Liberale.
FDP-Bundesjustizminister Marco Buschmann steht der Einführung eines nationalen Impfregisters im Zuge einer möglichen Corona-Impfpflicht skeptisch gegenüber. "Bei nationalen Registern, die Daten über die gesamte Bevölkerung speichern, bin ich stets zurückhaltend", sagte Buschmann der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Datenschützer befürchten hier den Einstieg in einen umfassenden Zugriff des Staates auf alle Gesundheitsdaten der Bürgerinnen und Bürger."
Vor dem Hintergrund der Debatte über eine Impfpflicht wurden zuletzt auch die Forderungen nach einem nationalen Impfregister immer lauter. Befürworter eines solchen Registers argumentieren, dass eine effektive Kontrolle einer Impfpflicht auf andere Weise kaum möglich wäre.













