
Biathlet Botn beweint emotionale Goldmedaille
n-tv
Kurz vor Weihnachten findet der Norweger Johan-Olav Botn seinen Teamkollegen Sivert Bakken tot in einem Hotelzimmer. Gemeinsam hatten sie im Trainingslager auf das Ziel Olympische Winterspiele hingearbeitet. Jetzt gewinnt Botn Gold und feiert mit einer emotionalen Geste. Philipp Nawrath verpasst Bronze knapp.
Kurz vor Weihnachten findet der Norweger Johan-Olav Botn seinen Teamkollegen Sivert Bakken tot in einem Hotelzimmer. Gemeinsam hatten sie im Trainingslager auf das Ziel Olympische Winterspiele hingearbeitet. Jetzt gewinnt Botn Gold und feiert mit einer emotionalen Geste. Philipp Nawrath verpasst Bronze knapp.
Zwei Tage nach Bronze mit der Mixed-Staffel sind die deutschen Biathleten im ersten Einzelrennen der Olympischen Winterspiele knapp leer ausgegangen. Philipp Nawrath schaffte es als Bester eines deutschen Quartetts im Einzel auf den fünften Platz. Nach 20 Kilometern und lediglich einer Strafminute hatte der 32-Jährige aus Nesselwang 1:31,5 Minuten Rückstand auf den fehlerfreien Olympiasieger Johan-Olav Botn aus Norwegen.
Im Ziel ging der Blick des Olympiasiegers in Richtung Himmel. Beim Zieleinlauf rief er in Gedenken an seinen im Dezember verstorbenen Kumpel Sivert Guttorm Bakken: "Sivert, wir haben es geschafft." Danach flossen die Tränen in Strömen. Im Moment des Sieges dachte der 26-Jährige an seinen am 23. Dezember im italienischen Lavazè von ihm tot aufgefundenen Teamkollegen Sivert Guttorm Bakken. "Von Weihnachten bis heute habe ich kaum trainiert", sagte Botn im ZDF. "Ich habe bis zur letzten Runde nur an mich gedacht. Nach dem letzten Schießen kamen mir die Gedanken an Sivert. Für uns beide war es der große Traum, hier Olympiasieger zu werden. Ich hoffe, er schaut von oben zu und ist stolz auf mich."
Im Januar hatte Botn sich erstmals öffentlich zum Tod des Teamkollegen geäußert. "Ich sah, dass er völlig leblos und kreidebleich im Gesicht war. Ich verstand sofort, dass er tot war. Es war ein Schockzustand, in dem man nichts fühlt, sondern nur versucht zu helfen", hatte er gesagt.
Der 27 Jahre alte Bakken hatte sich mit anderen Teamkollegen zum Training in Italien aufgehalten. Bei seinem Auffinden trug er eine Höhentrainingsmaske. Die Todesursache ist weiter unklar, die Ergebnisse der Autopsie liegen noch nicht vor. Botn hatte angekündigt, trotz der schrecklichen Bilder in senem Kopf nicht aufzugeben. "Hätte ich die Motivation verloren, hätte ich Sivert meiner Meinung nach enttäuscht. Wir haben gemeinsam darauf hingearbeitet. Ich weiß genau, was Sivert von mir erwarten würde: dass ich trainiere und so gut wie möglich werde. Das Ziel ist klarer denn je", hatte er gesagt.

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