
„Wenn diese Versuche scheitern, würde das den dritten Weltkrieg bedeuten“
Die Welt
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will direkt mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin sprechen. Er warnt in einem Interview allerdings: Sollten die Verhandlungen scheitern, könnte sich der Krieg ausweiten. Mehr im Liveticker.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erneut seine Bereitschaft bekräftigt, direkt mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über eine Waffenruhe zu sprechen. „Ich denke, dass wir jedes Format, jede Chance nutzen müssen, um eine Möglichkeit zu Verhandlungen, zu Gesprächen mit Putin zu haben“, sagte er am Sonntag im Interview mit dem US-Sender CNN. Er warnte jedoch: „Aber wenn diese Versuche scheitern, würde das den dritten Weltkrieg bedeuten.“
Er sei bereit zu Verhandlungen mit Putin. „Ich war in den vergangenen beiden Jahren bereit. Und ich denke, dass wir diesen Krieg ohne Verhandlungen nicht beenden können“, betonte Selenskyj.

Beim Treffen der „Koalition der Willigen“ in Paris sorgt Kanzler Merz mit einem Kurswechsel für Aufsehen: Er schließt eine militärische Rolle Deutschlands zur Absicherung eines Waffenstillstands nicht aus. Macron spricht von Sicherheitsgarantien, Selenskyj von „substanziellen Dokumenten“ – während die USA zögern.












