
„Brauchen klares Signal“ - Harvard-Ökonom kritisiert „Lähmung“ der westlichen Russlandpolitik
Die Welt
Wirtschaftswissenschaftler Andrej Jakowlew kritisiert die Sanktionen des Westens: Die Unzufriedenheit mit Präsident Putin sei zwar groß, aber weder die russische Bevölkerung noch die Wirtschaftseliten würden derzeit einen Aufstand erwägen. Mehr im Liveticker.
Der Russlandkurs des Westens hat bislang nicht zu den erhofften Konflikten innerhalb der russischen Führung geführt, kritisiert der russische Top-Ökonom Andrej Jakowlew. Im Gegenteil: Statt die russische Elite zu spalten „haben die Sanktionen die Oligarchen eher wieder näher zu Putin getrieben“, sagte Jakowlew dem Magazin „Spiegel“
Innerhalb der russischen Machtgruppen sei die Unzufriedenheit mit Wladimir Putin und dessen Kriegskurs zwar viel größer als öffentlich werde. „Der Stress in der russischen Elite ist groß“, so Jakowlew. Diese äußere sich aber nicht in aktivem Widerstand, weil „alle erkennbaren alternativen Pfade den Mitgliedern der Elite aktuell riskanter als der Status quo mit Putin“ erscheinen.

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