Worum es Trump mit seinem "Friedensrat" geht
ZDF
Ein Sitz soll eine Milliarde Dollar kosten: Was es mit Donald Trumps "Friedensrat" auf sich hat und warum es längst nicht mehr nur um Gaza geht.
Ein Sitz soll eine Milliarde Dollar kosten, ein Großteil der Befugnisse hat Donald Trump. Was es mit Trumps "Friedensrat" auf sich hat und warum es längst nicht nur um Gaza geht. Präambel, 13 Kapitel, zahlreiche Unterpunkte und eine entscheidende Frage: Will Donald Trump mit seinem "Friedensrat" die diplomatische Welt auf den Kopf stellen? Ein offenkundig vom US-Präsidenten an diverse Regierungen weltweit verschicktes Papier sorgt nicht nur in Deutschland für Aufregung, Verwirrung und Sorge um die internationale Nachkriegsordnung. Diplomaten lesen aus der "Charta für den Friedensrat" bereits eine unverhohlene Kampfansage an die Vereinten Nationen. Worum geht es bei dem Vorstoß - und inwieweit geht es darin überhaupt um die Zukunft des Gazastreifens? Ursprünglich sollte Trumps "Friedensrat" eigentlich für die Überwachung einer Nachkriegsordnung im Gazastreifen zuständig sein. Doch in den 13 Kapiteln der "Charta" kommt das Wort Gaza gar nicht vor. Vielmehr heißt es dort ganz allgemein in der Präambel, man bedauere, "dass zu viele Ansätze der Friedensförderung dauerhafte Abhängigkeiten begünstigen und Krisen institutionalisieren, anstatt die Menschen aus ihnen herauszuführen".













