Diese Frauen kämpften für Gleichberechtigung
ZDF
Am 8. März gehen wieder weltweit Menschen für die Rechte von Frauen auf die Straße. Diese deutschen Frauen haben für Gleichberechtigung gekämpft.
Am 8. März ist Internationaler Frauentag. Weltweit gehen Menschen auf die Straße und kämpfen für Gleichberechtigung - und erinnern an diese Pionierinnen der Frauenbewegung. Jedes Jahr findet am 8. März der Internationale Frauentag statt. Weltweit demonstrieren Menschen für die Gleichberechtigung aller Geschlechter, setzen sich gegen Diskriminierung und für Inklusion und mehr Rechte für Frauen ein. Und gedenken dabei jenen Frauen, die die Geschichte maßgeblich geprägt haben. Der Internationale Frauentag wird oft auch feministischer Kampftag genannt. Der Begriff schließe, wie die Universität der Künste Berlin erklärt, trans, agender oder non-binäre Personen mit ein. Laut Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) sind Frauen weltweit noch immer stärker von Armut, Bildungsbenachteiligung oder sexualisierter Gewalt betroffen. Gewalt gehöre für viele Frauen weltweit zum Alltag. In vielen Ländern würden die reproduktiven Rechte von Frauen nicht hinreichend beachtet.In Deutschland gebe es ebenfalls keine Gleichstellung, auch wenn diese rechtlich festgehalten ist. Nach Angaben des Familienministeriums erlebt jede dritte Frau mindestens einmal im Leben körperliche oder sexualisierte Gewalt. Zudem seien Schwangerschaftsabbrüche nach wie vor rechtswidrig, wenn auch straffrei. Ein Fortschritt sei der gesunkene Gender Pay Gap - und dennoch verdienen Frauen weiterhin rund 16 Prozent weniger pro Stunde als Männer (Stand 2024). In Deutschland wurde der Frauentag das erste Mal im Jahr 1911 ausgerufen. Acht Jahre später durften Frauen in Deutschland das erste Mal wählen. Seitdem hat sich einiges getan - doch das Kapitel der Gleichberechtigung ist noch lange nicht abgeschlossen. Einige Frauenrechtlerinnen haben die Geschichte grundlegend verändert. Eine Auswahl wichtiger Frauen - stellvertretend für viele, die sich für ihre Rechte eingesetzt haben: Sie prägte die deutsche Frauenbewegung maßgeblich: Louise Otto-Peters forderte schon früh in Artikeln und Gedichten die Inklusion von Frauen. Sie klärte über die Lage der Arbeiterinnen auf und gab von 1849 bis 1853 eine "Frauen-Zeitung" heraus, so die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Als Reaktion darauf verbot das Königreich Sachsen 1850 die Herausgabe von Zeitungen durch Frauen. Im Jahr 1865 organisierte Otto-Peters die erste deutsche Frauenkonferenz, so die bpb. Dort wurde der Allgemeine Deutsche Frauenverein (ADF) gegründet - ein Vorbild für weitere Frauenvereine und der Beginn der organisierten Frauenbewegung.













