Regierung reformiert die Krankenhausreform - darum geht es
ZDF
Die Krankenhausreform steckt noch in den Kinderschuhen, da ändert sie sich bereits. Der Bundestag hat Änderungen am Gesetz beschlossen.
Sie wurde erst Ende 2024 beschlossen, doch nach langem Streit von Bund und Ländern wird die Klinikreform neu angepasst. Der Bundestag hat die Änderungen gebilligt - darum geht es. Der Bundestag hat Änderungen an der erst Ende 2024 beschlossenen Krankenhausreform beschlossen. Die Abgeordneten billigten mit den Stimmen der schwarz-roten Regierungskoalition einen mit den Ländern ausgehandelten Kompromiss. Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) möchte die Vorgaben damit "alltagstauglich" machen. Kritiker warnen vor einem Aufweichen zentraler Ziele. Darum geht es: Die von der Koalition aus SPD, Grünen und FDP Ende 2024 gegen Proteste durchgesetzte Reform soll den Finanzdruck auf die Kliniken mindern und mehr Konzentration bei komplizierten Eingriffen erreichen. Der damalige Minister Karl Lauterbach (SPD) sprach gar von einer "Revolution". Grundlage der Abrechnungen mit den Kassen sollen neue "Leistungsgruppen" sein, die medizinische Behandlungen präziser beschreiben als bisherige Klinikabteilungen. Für sie definiert werden jeweils einheitliche Qualitätsvorgaben zu Fachpersonal und Ausstattung. Das soll bewirken, dass etwa Krebs-OPs in Kliniken mit Spezialkenntnissen laufen.













