
Weltweit beben die Börsen
n-tv
Der Krieg im Nahen Osten erschüttert die Aktienmärkte, denn der Iran greift Energie-Infrastruktur in der Golfregion an. Das Regime folgt damit einem Plan, den Ajatollah Chamenei vor seinem Tod in Auftrag gegeben hatte.
Der Krieg im Nahen Osten erschüttert die Aktienmärkte, denn der Iran greift Energie-Infrastruktur in der Golfregion an. Das Regime folgt damit einem Plan, den Ajatollah Chamenei vor seinem Tod in Auftrag gegeben hatte.
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für heftige Kursverluste an den Aktienmärkten. Hatten die Börsen am gestrigen Montag noch moderat auf die am Wochenende begonnenen US-israelischen Angriffe und die Tötung von Irans Führer Ali Chamenei reagiert, ist die Stimmung mittlerweile gekippt. Befürchtungen vor einem längeren Krieg und einem Energiepreis-Schock erschüttern die Märkte.
Nordseeöl Brent und US-Öl WTI verteuern sich weiter, seit Montag haben beide Ölsorten rund 11 Prozent zugelegt. Der Preis für Erdgas stieg an der Börse in Amsterdam allein am heutigen Dienstag um 30 Prozent und erreichte damit das höchste Niveau seit Februar 2023. Dauerhaft höhere Öl- und Gaspreise können die Inflation befeuern und zugleich das Wirtschaftswachstum bremsen.
Der deutsche Leitindex Dax verliert knapp 4 Prozent, nachdem er zu Wochenbeginn 2,4 Prozent eingebüßt hatte. Auch an den anderen europäischen Börsen geht es abwärts. Zuvor hatte es in Asien deutliche Verluste gegeben. In Tokio brach der Nikkei-Index um rund 3 Prozent ein und beschleunigte damit die Talfahrt. Nach einem Feiertag stürzte die Börse in Südkorea um mehr als 7 Prozent ab und beendete damit die monatelange, von KI-Unternehmen getriebene Rally.
Auch Chinas Börsen in Shanghai und Hongkong schalteten den Rückwärtsgang ein. An den US-Börsen dürfte es heute nicht besser aussehen - die Futures sprechen für einen schwachen Handelsstart.













